Krankenversicherung für Beamte
Beamte haben die Möglichkeit frei zu wählen, ob sie sich gesetzlich oder privat krankenversichern möchten. Dies steht Angestellten, die unterhalb der Versicherungspflichtgrenze (49.950 Euro im Jahr 2010) verdienen, nicht frei. Diese sind in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert.
Welche Vorteile hat die Private Krankenversicherung für Beamte?
Es gibt noch einen wesentlichen Unterschied zwischen einem Angestellten und Beamten im Krankenversicherungsbereich. Während der Arbeitgeber bei Angestellten 50 Prozent des Krankenkassenbeitrags trägt, müssen Beamte, die sich für den Verbleib in der GKV entscheiden den Vollbeitrag zahlen. Dies ist der Grund, weshalb die gesetzlichen Krankenkasse für Beamte aus finanzieller Sicht für Beamte in der Regel unattraktiv ist.
Anders sieht es bei der Privaten Krankenversicherung für Beamte aus. Hier muss der Beamte nicht den vollen Beitrag leisten, sondern lediglich die Restkosten zur Beihilfe versichern. Die Beihilfe ist eine Leistung des Dienstherren, auf die jeder Beamte einen Anspruch hat. Die Höhe des Anspruchs auf Beihilfe richtet sich nach dem Familienstand und der Anzahl der Kinder. Mit Ausnahme der Bundesländer Hessen und Bremen sind die Beihilfesätze bundesweit einheitlich geregelt, auch wenn die Beihilfe Ländersache ist. Ein lediger oder verheirateter Beamter mit keinem oder einem Kind erhält 50 Prozent Beihilfe. Ab dem zweiten Kind steigt der Beihilfesatz auf 70 Prozent an. Wie bereits erwähnt, sieht die Staffelung der Beihilfesätze in Hessen und Bremen etwas anders aus.
Ein Beamter mit zwei Kindern muss also lediglich eine Private Restkostenversicherung über 30 Prozent abschließen, während der ledige oder verheiratete Beamte mit maximal einem Kind eine PKV über 50 Prozent zur Deckung der Krankheitskosten vorweisen muss. Nochmals zum Verständnis: Die Restkostenabsicherung ist nur über die Private Krankenversicherung für Beamte möglich – in der gesetzlichen Krankenkasse kann die Beihilfe nicht auf den Krankenkassenbeitrag angerechnet werden.
Das Einkommen ist für die Private Krankenversicherung unlelavant
Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse spielt bei der Privaten Krankenversicherung das Einkommen des Beamten keine Rolle. Der Beitrag der PKV richtet sich nach der Höhe des Beihilfeanspruchs (da nur die Restkosten abgesichert werden müssen), dem Einstiegsalter, dem Geschlecht und den Vorerkrankungen.
Die Leistungen der Krankenversicherung für Beamte
Die Private Krankenversicherung für Beamte bietet umfassende Leistungen an, jedoch gibt es natürlich auch zwischen den verschiedenen Angeboten am Markt deutliche Unterschiede. Deshalb macht es Sinn vor der Entscheidung für eine bestimmte Krankenversicherung einen Vergleich anzufordern. Wir vergleichen für Sie die Tarife von über 40 Krankenversicherungsgesellschaften und nennen Ihnen die Testsieger – unabhängig und kostenfrei.
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