Baden-Württemberg: Pension für Beamte erst mit 70

Junge Leute sitzen gemeinsam an Unterlagen

Landesbeamte in Baden-Württemberg sollen laut Grün-Rot künftig bis zum 70. Lebensjahr arbeiten dürfen. Auch für andere Berufsgruppen könnte es bald neue Renten-Regelungen geben.

Bis zum 70. Lebensjahr im Staatsdienst

Geht es nach der grün-roten Landesregierung, sollen alle Landesbeamten – ausgenommen Polizei und Justizbeamte – bis zum 70. Lebensjahr arbeiten dürfen, anstatt wie bisher bis zum 68. Lebensjahr. Voraussetzung ist allerdings, dass der Beamte in der jeweiligen Stelle noch benötigt wird. Beamten im Justizvollzug und bei der Polizei indes, sollen künftig erst ab 65 statt ab 63 abschlagsfrei in den Ruhestand gehen können. Gesenkt werden soll die Altersgrenze lediglich für Beamte der Berufsfeuerwehren.

Berufsfeuerwehr: Pension mit 60

Bislang konnten Mitarbeiter der Berufsfeuerwehren mit 62 abschlagsfrei in Pension gehen. Künftig soll dies schon mit 60 Jahren möglich sein, so das Landeskabinett. Frank Knödler vom Landesfeuerwehrverband begrüßt diese Entscheidung, da die „Belastung der Leute (…) exorbitant hoch“ ist. Wann die neuen Regelungen in Kraft treten werden und welche Fristen für den verfrühten bzw. verspäteten Renteneintritt gelten, ist bislang nicht bekannt.

Das könnte Sie auch interessieren:

Junge Frau posiert stolz im Büro

Dienstunfähigkeitsversicherung für Polizeibeamte

Polizeibeamte sind bei ihrer Dienstausübung Gefahren und enormen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Die Belastungsgrenze ist sehr individuell, bei einigen Polizisten schnell, bei anderen wiederum nie erreicht. Ist die Belastungsgrenze überschritten, können vor allem psychische Erkrankungen zu einer Dienstunfähigkeit führen. Ebenso kann nach einem Dienstunfall ein Zustand erreicht werden, bei dem der Polizeibeamte nicht mehr imstande ist, seine Pflichten gegenüber dem Dienstherrn zu erfüllen.

>> Weiterlesen
Lehrerin steht vor grüner Tafel

Welche Ansprüche haben Sie als Beamter im Falle einer Dienstunfähigkeit?

Zur Prüfung der Dienstunfähigkeit kommt es, wenn ein Beamter seinen Dienst aufgrund seines körperlichen oder geistigen Zustandes nicht erfüllen kann. Ist ein Beamter in einem Zeitraum von sechs Monaten drei Monate nicht in der Lage seinem Dienst nachzugehen und die Dienstfähigkeit in den darauffolgenden sechs Monaten auch nicht zu erwarten ist, kann ebenso eine Dienstunfähigkeit vorliegen.

>> Weiterlesen

Über 40 Gesellschaften für Beamte und Beamtenanwärter im Vergleich