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Private Krankenversicherung (PKV) für Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter

Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter sind Beamte auf Widerruf. Die meisten werden früher oder später verbeamtet. Wie «richtige» Beamtinnen und Beamte können sich auch Anwärterinnen und Anwärter entscheiden, ob sie sich lieber einer privaten Krankenversicherung (PKV) oder einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) anschließen wollen. Wer eine Laufbahn als Beamtin oder als Beamter anstrebt, fährt mit einer privaten Krankenversicherung in vielen Fällen besser. Denn häufig sind die Beiträge niedriger und die Leistungen besser. Beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung müssen angehende Beamtinnen und Beamte allerdings auf der Hut sein. Denn die Preise und die Leistungen variieren von Gesellschaft zu Gesellschaft. Einige Versicherungen arbeiten zudem mit Locktarifen und heben die Beiträge nach der Verbeamtung auf Probe drastisch an!

Geschätzte Lesezeit: 20 Minuten

Sven Bruns

Unabhängiger Experte für private Krankenversicherungen
Spezialgebiet: Beamtinnen, Beamtenanwärter und Referendare.
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Strebst du eine Laufbahn als Beamtin oder als Beamter an, bekommst du von deinem Dienstherrn (in der Privatwirtschaft würde man sagen: von deinem Arbeitgeber) Beihilfe. Die Beihilfe ist ein Beitrag zu deiner Gesundheitsvorsorge sowie zu den Kosten, die bei Krankheiten und Unfällen entstehen. Die Beihilfe funktioniert in allen Ländern gleich. Als Faustregel gilt: Für Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter mit keinem oder einem Kind sind es 50 %. Für Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter mit zwei und mehr Kindern sind es 70 %. Die grosse Ausnahme von dieser Regel ist Hessen. In diesem Bundesland gelten andere Zahlen.

Die Beihilfe ist für angehende Beamtinnen und Beamte eine willkommene finanzielle Entlastung. Am Ende deckt sie aber doch nur einen Teil deiner Gesundheitskosten. Damit dir auch die übrigen Kosten erstattet werden, benötigst du zusätzlich eine Krankenversicherung. Und jetzt wird’s kompliziert. Denn als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter musst du dich zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung entscheiden. Und dieser Entscheid will gut durchdacht sein. Denn du kannst ihn später nicht mehr rückgängig machen. Entscheidest du dich für die private Krankenversicherung, musst du zusätzlich herausfinden, welche Gesellschaft dir das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet.

Inhaltsverzeichnis

Warum Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter 100 % versichert sind, obwohl sie nur 50 % oder 30 % Beiträge zahlen

Als angehende Beamtin oder als angehender Beamter erhältst du von deinem Dienstherrn Beihilfe. Die Beihilfe beteiligt sich an den Kosten für deine Gesundheitsvorsorge sowie an den Kosten, die in Zusammenhang mit Krankheiten und Unfällen entstehen. Sie deckt jedoch nur einen Teil der Kosten ab, welche dir Ärzte, Krankenhäuser und Therapeuten in Rechnung stellen. Für den verbleibenden Anteil benötigst du entweder eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung. Entscheidest du dich für eine private Krankenversicherung, musst du nur jenen Teil versichern, den die Beihilfe nicht abdeckt. Erhältst du beispielsweise 70 % Beihilfe, musst du lediglich 30 % über eine private Krankenversicherung absichern. So kommst du trotz «Teilzahlung» zu einem vollständigen Versicherungsschutz. Beispiel: Du erhältst 50 % Beihilfe. Heißt: Du musst 50 % selbst abdecken. 50 % + 50 % ergeben 100 % Versicherungsschutz.

Für die gesetzliche Krankenversicherung erhältst du als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter maximal 50 % Zuschuss. Und das auch nur in Bundesländern mit pauschaler Beihilfe. Dieses Modell kennen aktuell neun Bundesländer. In allen übrigen Bundesländern musst du die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung vollumfänglich selbst bezahlen.

Für Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter ist eine private Krankenversicherung daher häufig die preiswertere Lösung: Sie bietet in vielen Fällen einen höheren Leistungsumfang bei geringeren Kosten. Ob für dich persönlich eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung die bessere Lösung ist, findest du nur heraus, wenn du die Beiträge und die Leistungen sorgfältig miteinander vergleichst.

Entscheidest du dich nach diesem Vergleich für eine private Krankenversicherung, holst du am besten ein Angebot von mehreren Anbietern ein. Denn die Preise und die Leistungen variieren enorm. Das ist mit einem grossen Aufwand verbunden. Aus diesem Grund wendest du dich bevorzugt an einen neutralen Experten wie mich. Ich hole bei rund 40 verschiedenen Gesellschaften ein Angebot für dich ein. So kannst du Preise und Leistungen in aller Ruhe vergleichen. Diese Dienstleistung ist kostenlos. Und verpflichtet dich zu nichts.

Warum Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter mit einer privaten Krankenversicherung von einem besseren Versicherungsschutz profitieren

Private Krankenversicherer bieten Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärtern spezielle Tarife an. Diese sind perfekt auf die jeweiligen Beihilfen abgestimmt. Durch die Kombination von Beihilfe und privater Krankenversicherung kommst du zu einem maßgeschneiderten Versicherungsschutz. Diesen Versicherungsschutz kannst du mit dem Beihilfeergänzungstarif noch besser auf deine individuellen Bedürfnisse anpassen. Typische Vorteile einer privaten Krankenversicherung mit Beihilfeergänzungstarif sind:

Mit einer privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter sicherst du dir umfangreiche Dienstleistungen rund um deine Gesundheit. Darüber hinaus steigerst du deine Lebensqualität.

Warum eine private Krankenversicherung auch für Familienmitglieder von Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärtern von Vorteil ist

Gründest du später eine Familie, können auch deine Liebsten profitieren, wenn du dich als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter für eine private Krankenversicherung entscheidest: Du kannst deine Kinder sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch deine Ehepartnerin oder deinen Ehepartner privat versichern und ihnen damit die gleichen Leistungen zugänglich machen, von denen du selbst profitierst.

In der gesetzlichen Krankenversicherung sind Kinder sowie Ehepartner ohne eigenes Einkommen und Ehepartner, die sich in der Elternzeit befinden, mitversichert. Ob für deine Lieben eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung die bessere Lösung ist, solltest du deshalb genauso sorgfältig prüfen, wie deinen eigenen Versicherungsschutz. Für viele angehende Beamtinnen und Beamte ist das aktuell kein Thema. Du kannst dich aber auch in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren noch an uns wenden. Wir beraten dich seriös, umfassend und absolut kostenfrei.

Warum Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung auch mit schweren Vorerkrankungen einfach zu einer privaten Krankenversicherung wechseln können.

Warum Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung auch mit schweren Vorerkrankungen einfach zu einer privaten Krankenversicherung wechseln können.

Als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter kannst du jederzeit in eine private Krankenversicherung wechseln. Hast du dich bereits für eine pauschale Beihilfe in Kombination mit der gesetzlichen Krankenversicherung entschieden, ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung mit Anspruch auf individuelle Beihilfe allerdings nicht mehr möglich.

Vor dem Eintritt in die private Krankenversicherung musst du – wie alle anderen – einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen. Je nach Krankengeschichte können die Versicherer zusätzlich zur regulären Prämie spezielle Risikozuschläge erheben. Während der ersten sechs Monate nach deiner Verbeamtung sind diese Zuschläge allerdings nach oben begrenzt – mit entsprechenden Leistungseinschränkungen.

«Eine deutliche Weiterempfehlung meinerseits. Ich fühle mich mehr als gut aufgehoben und sicher durch den fantastischen Service. Die Beratungen sind über alle Maßen professionell und geben mir viel Sicherheit für die Zukunft.»

Warum Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter mit einer privaten Krankenversicherung von einem lebenslangen Schutz profitieren

Hast du dich erst einmal für eine private Krankenversicherung entschieden, gilt der vereinbarte Schutz ein Leben lang. Weder der Gesetzgeber noch die Versicherungsgesellschaft können die Leistungen deiner Krankenversicherung einseitig herabstufen. Wächst deine Familie einmal auf zwei Kinder, bekommst du in der Regel 70 statt 50 % Beihilfe. In diesem Fall kannst du den Versicherungsschutz deiner privaten Krankenversicherung jederzeit schnell und unkompliziert der neuen Situation anpassen.

Warum du als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter die Angebote privater Krankenversicherungen unbedingt miteinander vergleichen solltest

In der gesetzlichen Krankenversicherung hängen deine Beiträge direkt von deinem Einkommen ab: Je mehr du verdienst, desto mehr bezahlst du. Als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter liegt dein Einkommen eher im unteren Bereich. Dementsprechend bezahlst du wenig Beiträge. Nach deiner Zeit als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter steigt dein Einkommen sprunghaft an. Auch während deiner Karriere als Beamtin oder als Beamter wirst du immer mehr verdienen – und dementsprechend immer mehr bezahlen.

Private Krankenversicherungen kalkulieren Beiträge nach anderen Kriterien: Sie berücksichtigen dein Eintrittsalter, deinen Anspruch auf Beihilfe sowie deinen Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Dein Einkommen spielt keine Rolle. Als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter bist du meistens jung und gesund. Das wirkt sich positiv auf deine Beiträge aus. 

Im Internet gibt es verschiedene Portale, die angeblich private Krankenversicherungen für Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter miteinander vergleichen. Weil man auf diesen Portalen unter anderem das Bundesland und den Beihilfesatz angeben muss, glauben viele Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter, das Resultat sei ihre persönliche Prämie. Entscheidend für die Berechnung der monatlichen Beiträge ist aber zu einem großen Teil dein Gesundheitszustand. Und der wird nicht abgefragt.

Für einen seriösen Vergleich benötigst du zwingend Angebote, die deinen Gesundheitszustand berücksichtigen. Alles andere ist nicht zielführend. Wenn du möchtest, gehe ich diesen Gesundheitsfragebogen persönlich mit dir durch. Danach übermittle ich die Antworten in anonymisierter Form an verschiedene private Krankenversicherungen. Diese berechnen dann anhand deiner Antworten den Tarif. So erhältst du anstelle von «Richtpreisen» verbindliche Angebote, die du miteinander vergleichen kannst.

Warum du dir als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung helfen lassen solltest.

Die Wahl der passenden Krankenversicherung ist nicht einfach: Neben den Beiträgen variieren auch die Leistungen. Auf keinen Fall solltest du dich direkt für das preiswerteste Angebot entscheiden. Schliesslich geht es um deine Gesundheit. Und die ist kostbar. Weitaus besser ist es, bei der Wahl der bevorzugten Krankenversicherung neben den Kosten auch die Leistungen zu berücksichtigen und miteinander zu vergleichen. Ohne kompetente Unterstützung ist das für Laien schwierig. Denn viele Bestimmungen stehen im Kleingedruckten und lassen sich ohne Erfahrung nur schwer einordnen.

Deshalb empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einer neutralen Fachperson, die deine Interessen vertritt und dich auf wichtige Entscheidungskriterien aufmerksam macht. Achte bei der Wahl einer solchen Fachperson unbedingt darauf, dass diese sich auf private Krankenversicherungen für Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter spezialisiert hat. Dieses Fachwissen hilft dir, eine fundierte Entscheidung für deinen langfristigen Gesundheitsschutz zu fällen. Und dafür nicht mehr Geld als unbedingt nötig auszugeben.

Welche Fragen Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter einem neutralen Experten am häufigsten stellen

Wie finde ich als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter die passende Krankenversicherung für mich?

Wer auf dem Weg zur Verbeamtung ist, braucht eine Krankenversicherung. Das wird vom Gesetz so vorgegeben. Im Unterschied zu anderen Angestellten können Beamteanwärterinnen und Beamtenanwärter aber frei wählen, ob sie sich lieber einer privaten Krankenversicherung oder lieber einer gesetzlichen Krankenversicherung anschließen wollen. Die PKV (private Krankenversicherung) bietet gegenüber der GKV (gesetzliche Krankenversicherung) gewisse Vorteile. Aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter für eine private Krankenversicherung. Je früher du das machst, desto grösser sind deine Vorteile.

Die PKV (private Krankenversicherung) ist für angehende Beamtinnen und Beamte in vielen Fällen deutlich günstiger als die GKV (gesetzliche Krankenkasse). Denn die Beiträge hängen zu einem großen Teil vom Eintrittsalter ab: Je länger du mit dem Beitritt zu einer privaten Krankenkasse wartest, desto höher fallen die monatlichen Beiträge aus. Neben dem Eintrittsalter spielt auch dein Gesundheitszustand eine wichtige Rolle. Schon einfache gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Migräne, Rückenschmerzen oder Probleme mit der Schilddrüse können sich auf die Höhe der monatlichen Beiträge auswirken.

Die private Krankenversicherung (PKV) bietet Menschen, die eine Karriere als Beamtin oder Beamter anstreben, in der Regel deutlich bessere Leistungen als die gesetzliche Krankenkasse (GKV). Zudem lässt sich die private Krankenversicherung weitaus besser deinen individuellen Bedürfnissen anpassen als die gesetzliche Krankenversicherung. Als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter kannst du dir mit einer privaten Krankenversicherung genau den Versicherungsschutz zusammenstellen, den du dir wünschst: Vom einfachen Basisschutz bis zum umfangreichen Premiumschutz ist alles möglich!

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Worin unterscheiden sich die Leistungen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter?

Leistung PKV GKV
Wahl des Arztes Freie Arztwahl Nur Behandlung durch Ärzte mit Kassenzulassung; bei bestimmten Fachärzten nur mit Überweisung
Wartezeiten auf Termine Häufig schnellere Terminvergabe Oftmals längere Wartezeiten auf Termine bei Fachärzten
Vorsorge Vorsorgeuntersuchungen nachgesetzlich eingeführten Programmen. Tarifabhängig ohneAltersbeschränkung Nach den gesetzlich eingeführten Programmen mit Altersbeschränkungen
Brillen, Kontaktlinsen Erstattung für Brillen undKontaktlinsen (die Höhe ist abhängig vom Tarif) Keine Erstattung (nur bis zum 18. Lebensjahr)
Heilmittel (z.B. Massagen, Krankengymnastik) Freie Verschreibungsmöglichkeit. Tarifabhängige Erstattung Kostenerstattung gemäß den Heilmittelrichtlinien. Zuzahlung 10 % derKosten zuzüglich 10,00 Euro je Verordnung
Hilfsmittel (z.B. medizinische Geräte) Offener Hilfsmittelkatalog Kostenübernahme gemäß Hilfsmittelverzeichnis
Heilpraktiker Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100% keine Leistung. Einige Krankenkasse bieten als Zusatzleistung eine anteilige Kostenübernahme an
Zahnbehandlung Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100%. 2x jährlich professioneller Zahnreinigung Grundversorgung (Zuzahlungen z.B. zu teureren Füllungen)
Zahnersatz Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100%, in der Regel wird zudem auch eine höherwertige Versorgung übernommen Befundbezogene Festzuschüsse
Krankenhaus Tarifabhängig stationäre Wahlleistungen: Einbettzimmer mit freier Arztwahl (privatärztliche Versorgung) Regelleistungen: Mehrbettzimmer / diensthabender Arzt

Wie kann ich als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter von einer pauschalen Beihilfe profitieren?

Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter erhalten von ihrem Dienstherrn Beihilfe. Diese übernimmt – je nach Bundesland und persönlicher Situation – 50 bis 70 Prozent der Krankheitskosten. Den verbleibenden Anteil musst du entweder über eine gesetzliche oder über eine private Krankenversicherung abdecken. Entscheidest du dich für eine gesetzliche Krankenversicherung, bekommst du lediglich in neun Bundesländern 50 % Beihilfe: Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.

In diesen Bundesländern wird dir die Beihilfe in Form einer Pauschale ausgezahlt. Diesen Zuschuss kannst du wahlweise für die gesetzliche oder für die private Krankenversicherung verwenden. In allen anderen Bundesländern musst du die gesetzliche Krankenversicherung aus der eigenen Tasche berappen.

Wie kann ich als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter die Leistungen der privaten Krankenversicherung optimal meinen Bedürfnissen anpassen?

Im Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung kannst du die Leistungen der privaten Krankenversicherung exakt deinen Wünschen und Bedürfnissen anpassen. Von der einfachen Risikoabdeckung bis zum Rundum-Sorglos-Paket ist alles möglich. Ganz anders bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Hier werden die Leistungen vom Gesetzgeber vorgegeben. Dementsprechend deckt die gesetzliche Krankenversicherung nur das Nötigste ab.

Wie kann ich als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter vom Beihilfeergänzungstarif profitieren?

Der «Beihilfeergänzungstarif» ist das Sahnehäubchen deiner privaten Krankenversicherung. Er ermöglicht dir, gezielt Lücken der Beihilfe zu schließen. Typische Leistungen, die du mit dem Beihilfeergänzungstarif versichern kannst, sind Labor- und Materialkosten bei Zahnersatz sowie Zuschüsse für Brillen und Kontaktlinsen. Zusätzlich kann der Beihilfeergänzungstarif Leistungen von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern sowie Kosten für Heilmittel abdecken. Bei Auslandsreisen bieten einige private Krankenversicherungen auch Leistungen, die eine separate Auslandskrankenversicherung überflüssig machen. Die Leistungen unterscheiden sich je nach Versicherungsgesellschaft und Tarif zum Teil deutlich. Deshalb lohnt es sich, die Beihilfeergänzungstarife verschiedener Gesellschaften miteinander zu vergleichen.

Mehr über den Beihilfeergänzungstarif erfährst du in meinem Fachartikel «Was ist der Beihilfeergänzungstarif und weshalb ist er für Beamte, Beamtenanwärterinnen und Referendare so wichtig?»

Aus Sicht von angehenden Beamtinnen und Beamten:

Gesetzliche oder private Krankenversicherung?

Willst du alle Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung für angehende Beamtinnen und Beamte kennenlernen? In diesem Beitrag gehe ich ausführlich auf das Thema ein.

Wie finde ich als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter die beste Krankenversicherung für mich?

Die beste PKV für Beamtinnen und Beamte gibt es nicht. Auch nicht für Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter. Wohl aber die beste private Krankenversicherung für dich persönlich. Das ist ein großer Unterschied. Die gleiche Versicherung kann für einen Stadtinspektoranwärter in NRW die beste und für einen angehenden Finanzbeamten in Thüringen die schlechteste Wahl sein. Deshalb ist es unabdingbar, dass du nur Angebote miteinander vergleichst, die von A bis Z auf dich zugeschnitten sind. Sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen und entscheidest dich womöglich für den falschen Anbieter. Als Folge zahlst du lebenslang zu hohe Beiträge. Oder du bist weniger gut abgesichert, als du sein möchtest – und vielleicht auch sein müsstest.

Weshalb sollte ich meine private Krankenversicherung als Beamtenanwärterin oder Beamtenanwärter mit einer unabhängigen Fachperson zusammenstellen?

In Deutschland buhlen über 40 Gesellschaften um angehende Beamtinnen und Beamte. Das sind mehr als 4’000 Seiten mit Kleingedrucktem. Als angehende Beamtin oder als angehender Beamter befasst du dich vermutlich nur 1 x in deinem Leben mit der Wahl einer privaten Krankenversicherung. Dementsprechend fällt es den meisten Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärtern schwer, den Überblick zu behalten und die Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten herauszulesen.

Deshalb nimmst du am besten die Hilfe einer unabhängigen Fachperson in Anspruch. Achte unbedingt darauf, dass sich diese Fachperson auf private Krankenversicherungen für (angehende) Beamtinnen und Beamte spezialisiert hat. Nur so bist du sicher, dass du rund um Beihilfe, private Krankenversicherung und Beihilfeergänzungstarif kompetent und seriös beraten wirst. Zudem solltest du sicherstellen, dass diese Fachperson ihre Dienstleistungen kostenlos anbietet. Sonst bezahlst du am Ende für etwas, das du an anderer Stelle gratis bekommen würdest – ohne Qualitätseinbusse!

Weshalb sollte ich als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter meine private Krankenversicherung nach dem Abschluss nicht mehr wechseln?

Die Wahl der privaten Krankenversicherung ist eine Entscheidung fürs Leben. Ein späterer Wechsel ist im Unterschied zu anderen Versicherungen (zum Beispiel einer Autoversicherung) oft schwierig. Und wenig ratsam: Wechselst du nach deiner Verbeamtung die private Krankenversicherung, verlierst du nämlich einen großen Teil deiner Altersrückstellungen. Und das kann unmöglich das Ziel einer langfristigen Finanzplanung sein.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du dir bereits als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter überlegst, welche Leistungen du jetzt benötigst und welche langfristig wichtig sein könnten. Dazu gehört auch, mögliche Risiken realistisch einzuschätzen. Ein Beispiel: Welche finanziellen Folgen hätte es für dich, wenn du eines schönen Tages ein künstliches Hüftgelenk benötigen würdest? Gleichzeitig solltest du bedenken, dass sich jede zusätzliche Leistung auf deine Beiträge auswirkt. Für eine gut abgestimmte private Krankenversicherung solltest du den Schutz und die Kosten sorgfältig gegeneinander aufwiegen.

Das Eintrittsalter hat einen großen Einfluss auf die Höhe deiner Beiträge. Entscheidest du dich früh für eine private Krankenversicherung, sicherst du dir günstigere Konditionen. Bei einem späteren Einstieg steigen die Beiträge im Durchschnitt um 1,0 pro Jahr. Ein gutes Vergleichsangebot eines neutralen Experten zeigt dir neben den unterschiedlichen Beiträgen verschiedener Gesellschaften auch, welche finanziellen Auswirkungen ein späterer Beitritt hat.

Noch wichtiger als dein Eintrittsalter ist dein Gesundheitszustand: Bei einem Versicherungswechsel musst du alle Diagnosen, Erkrankungen und Unfälle der letzten Jahre angeben. Die Gesellschaften reagieren mit unterschiedlichen Risikozuschlägen auf diese Informationen. Die Risikozuschläge können massive Auswirkungen auf deine Beiträge haben. Aber Achtung: Es ist wenig ratsam, Diagnosen, Erkrankungen und Unfälle zu verschweigen. Denn falsche oder unvollständige Angaben können im Leistungsfall ernsthafte Konsequenzen haben.

Für eine verlässliche Entscheidungsgrundlage entscheidest du dich am besten für eine anonyme Risikoabklärung. Dazu füllst du einen Gesundheitsfragebogen aus. Und bittest verschiedene Gesellschaften um ein Angebot. Je mehr Angebote du einholst, desto eher findest du die Gesellschaft mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das ist natürlich mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Denn die Gesellschaften stellen unterschiedliche Fragen. Überlege dir deshalb gut, ob du das wirklich ohne fremde Hilfe angehen willst, zumal dich meine Unterstützung nichts kostet. Und du bei mir alles aus einer Hand bekommst.

Für die Berechnung der monatlichen Beiträge spielen nicht nur schwere Vorerkrankungen eine Rolle. Auch vermeintlich einfachere Diagnosen wie Allergien, Asthma, Hauterkrankungen, Migräne oder Rückenbeschwerden führen je nach Versicherer zu (empfindlichen) Zuschlägen. Diese Erfahrung mache ich jeden Tag, wenn Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter neu in eine private Krankenversicherung eintreten wollen – unabhängig von ihrem Alter.

Worauf sollte ich als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung sonst noch achten?

Verschiedene Gesellschaften lancieren derzeit digitale Services wie Rechnungs-Apps oder Telemedizin. Viele dieser Dienstleistungen bieten echte Vorteile und sind eine große Erleichterung im Alltag. Ich empfehle deshalb allen Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärtern, bei der Wahl der passenden Krankenversicherung neben den Leistungen und den Preisen auch die digitalen Services zu berücksichtigen.

Exklusivangebot für Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter

Fehlt dir die Zeit, um bei verschiedenen Gesellschaften ein Angebot einzuholen und die Preise und die Leistungen verschiedener privater Krankenversicherungen miteinander zu vergleichen? Fordere ganz einfach einen unabhängigen Vergleich für deine persönliche Krankenversicherung an. Machst du das über mich, bekommst du eine übersichtliche Darstellung mit allen Kosten und Leistungen und eine seriöse und umfassende Beratung dazu. Das Allerbeste: Das alles kostet dich nichts. Und verpflichtet dich zu nichts!

Wie finde ich als Beamtenanwärterin oder als Beamtenanwärter die passende Krankenversicherung für mich?

Möchtest du deine private Krankenkasse ohne Unterstützung einer neutralen Fachperson abschließen? Ich empfehle das ausdrücklich nicht. Aber wenn du es trotzdem versuchen möchtest, solltest du auf diese Punkte achten: Wie lange gibt es die Versicherungsgesellschaft schon? Wie hoch sind ihre Rückstellungen? Was für einen Ruf genießt sie? Nicht zu unterschätzen ist auch die langfristige Betreuung: Hast du einen persönlichen Ansprechpartner? Bleiben die Ansprechpersonen in diesem Unternehmen während längerer Zeit die gleichen, oder musst du damit rechnen, dass sich alle paar Monate wieder eine andere Person um dich kümmert? Wenn es ums Verkaufen einer privaten Krankenversicherung geht, geben die meisten Gesellschaften alles. Wenn es um die Betreuung bestehender Kundinnen und Kunden geht, fällt das Engagement häufig deutlich geringer aus.

Beamtenanwärter-recherchiert

Muss ich zwingend in eine private Krankenversicherung wechseln, wenn ich eine Laufbahn als Beamtin oder als Beamter anstrebe?

Nein! Anwärterinnen und Anwärter, Beamtinnen und Beamte sowie Referendare und Referendarinnen können frei zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung wählen. In neun Bundesländern erhalten (angehende) Beamtinnen und Beamte eine Beihilfe zur gesetzlichen Krankenversicherung. In allen anderen Bundesländern musst du die Prämien für die gesetzliche Krankenversicherung selbst aufbringen. Dementsprechend ist eine private Krankenversicherung für (angehende) Beamtinnen und Beamte in den meisten Fällen die bessere Lösung.

Wie viel kostet eine private Krankenversicherung für Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter?

Im Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung richten sich die Beiträge der privaten Krankenversicherung nicht nach deinem Einkommen. Die Beiträge hängen vom Eintrittsalter, vom Gesundheitszustand und vom gewünschten Leistungsumfang ab. Deshalb unterscheiden sich die Beiträge je nach Person deutlich.

Wenn du wissen möchtest, welche Kosten für deine private Krankenversicherung anfallen, benötigst du individuelle Angebote verschiedener Versicherungsgesellschaften. Ich unterstütze dich dabei. In einem ersten Schritt füllen wir gemeinsam den Gesundheitsfragebogen aus. Anschließend hole ich bei rund 40 Gesellschaften anonymisierte Angebote für dich ein. So erhältst du eine verlässliche Entscheidungsgrundlage. Gleichzeitig hast du die Gewissheit, dass du nicht Anrufe von 40 verschiedenen Gesellschaften bekommst.

Ein Beispiel aus der Praxis

Aliyah, 23, ist Beamtin auf Widerruf in Rheinland-Pfalz. Für die Berechnung ihrer Beiträge sind diese Faktoren ausschlaggebend.

  • Beihilfeanspruch: 50 % (keine Kinder)
  • Ärztliche Diagnosen: Keine
  • Selbstbeteiligung: Keine
  • Krankenhaus: Einbettzimmer mit Behandlung durch die Chefärztin oder den Chefarzt
  • Beihilfeergänzungstarif: Ja
  • Pflegeversicherung: Ja
Monatsbeitrag Gesellschaften
76-85 € DBV, HanseMerkur, ARAG, Continentale, Hallesche, HUK
96-115 € Barmenia, DKV, Hallesche, Signal Iduna, Bay. Beamten KK, Union, Concordia, R+V, Debeka, Nürnberger, uniVersa, Generali, LVM, Münchener Verein
116-148 € LKH, Münchener Verein, Alte Oldenburger

Hinweis: Bei dieser Tabelle handelt es sich um einen reinen Vergleich der monatlichen Beiträge. Die Leistungen der einzelnen Gesellschaften wurden nicht bewertet. Durchführung: 16. Januar 2026 mit der unabhängigen PKV-Vergleichssoftware der PSP Software GmbH. Versicherungsbeginn: 1. Februar 2026.

Achtung: Bei einigen Versicherungsgesellschaften gibt es sogenannte Locktarife. Das sind Tarife, die im Referendariat günstig sind, bei der Verbeamtung auf Probe dann aber sehr teuer werden. Der langfristige Blick in Bezug auf die spätere Verbeamtung auf Probe ist daher schon bei der Entscheidung für eine PKV im Referendariat sehr wichtig.

Einige Versicherungsgesellschaften versuchen, Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter mit speziellen Lockvogel-Tarifen für sich zu gewinnen. Werden die ehemaligen Anwärterinnen und Anwärter auf Probe verbeamtet, steigen die monatlichen Prämien deutlich an. Du bist gut beraten, wenn du auffällig günstige Tarife kritisch hinterfragst. Oder – noch besser – wenn du dich kostenlos von einem unabhängigen Experten wie mir beraten lässt. Ich weiss, worauf zu achten ist.

Muss ich als angehende Beamtin oder als angehender Beamter auch meine Kinder privat versichern?

Nein! In der Regel kannst du frei entscheiden, ob du dein Kind privat oder gesetzlich versichern willst. Wenn dein Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt und du mehr als dein Ehepartner verdienst, musst du dein Kind aber definitiv privat versichern.

Über uns – Versicherungsvergleich für Beamte und Anwärter

Versicherungsvergleich-Beamte.de hilft Beamten und Beamtenanwärtern die passende Krankenversicherung zu finden.

Dazu bieten wir Ihnen umfassende und unabhängige Informationen zur Krankenversicherung für Beamte.

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Sven Bruns

Ich bin Sven Bruns und freue mich, wenn ich dich mit diesem Beitrag bei der Suche nach einer passenden Krankenversicherung unterstützen konnte. Ich habe mehr als 18 Jahre Erfahrung als neutraler Experte und biete ausschließlich Beratungen rund um die private Krankenversicherung für Beamtinnen, Beamte, Beamtenanwärterinnen, Beamtenanwärter, Referendare und Referendarinnen an. Ich bin auch später jederzeit für dich da und biete dir persönliche Unterstützung, wenn du Hilfe brauchst. Zum Beispiel, wenn dir ein Physiotherapeut einen höheren Tarif in Rechnung stellt, als deine Beihilfe zahlt.

Mein Team und ich sind 7 Tage in der Woche und rund um die Uhr erreichbar. An die 300 positive Bewertungen auf Provenexpert und 4,97 von 5,0 Sternen zeigen, welchen Mehrwert angehende Beamtinnen und Beamte haben, wenn sie ihre private Krankenversicherung über mich abschließen. Ganz wichtig: Meine Dienstleistungen sind von A bis Z kostenlos. Wenn du gemeinsam mit mir die beste private Krankenversicherung für dich ausfindig machst, kostet dich das keinen Cent.