Krankenversicherung für Beamtenanwärter und Lehramtsreferendare in Brandenburg
Beamtenanwärter und Referendare haben in Brandenburg die Möglichkeit, sich zwischen einer privaten Krankenversicherung (PKV) und einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) zu entscheiden. In diesem Artikel möchte ich dir die Unterschiede erläutern und dir helfen die richtige Wahl in Bezug auf die Krankenversicherung zu treffen.
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Beamtenanwärter und Referendare haben in Brandenburg die Möglichkeit, sich zwischen einer privaten Krankenversicherung (PKV) und einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) zu entscheiden.
In diesem Artikel möchte ich dir die Unterschiede erläutern und dir helfen die richtige Wahl in Bezug auf die Krankenversicherung zu treffen.
In elf Bundesländern, darunter Brandenburg, bekommst du auch in der gesetzlichen Krankenkasse Geld von deinem Dienstherrn: die pauschale Beihilfe. Brandenburg bietet sie seit dem 01.01.2020 an.
Zuvor mussten Beamte und Beamte auf Widerruf in der GKV den vollen Beitrag selbst zahlen. Doch auch mit der pauschalen Beihilfe ist die private Krankenversicherung in der Anwärterzeit in der Regel die günstigere Wahl.
Was sich für Beamtenanwärter und Lehramtsanwärter in Brandenburg durch die pauschale Beihilfe in der GKV verändert hat und welche Krankenversicherungswahl unter diesen Voraussetzungen die beste ist, liest du in diesem Artikel.
Zwischen der pauschalen Beihilfe und der privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter in Brandenburg gibt es sehr große Unterschiede und du musst zahlreiche Details beachten, um die richtige Entscheidung hinsichtlich deiner zukünftigen Absicherung treffen zu können.
Wie funktioniert die pauschale Beihilfe?
Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse richtet sich nach deinem Einkommen, also nach deiner Besoldung. Beantragst du die pauschale Beihilfe, zahlt dir das Land Brandenburg die Hälfte deines Krankenversicherungsbeitrags. Den Beitrag zur Pflegeversicherung zahlst du selbst.
Als Lehramtsanwärter ohne Kinder zahlst du in Brandenburg so bei der Techniker Krankenkasse rund 193 Euro im Monat für Kranken- und Pflegeversicherung. Bei vielen anderen Kassen ist der Zusatzbeitrag höher, dann zahlst du mehr. Das Rechenbeispiel findest du weiter unten.
Überlege dir den Antrag gut: Hast du die pauschale Beihilfe beantragt, bekommst du als Anwärter in der Regel keine normale Beihilfe mehr. Wirst du nach der Prüfung auf Probe verbeamtet, darfst du neu wählen. Hattest du bis dahin beispielsweise eine Knieverletzung vom Sport oder eine Psychotherapie wegen Prüfungsstress, kostet dich die PKV dann vielleicht einen Zuschlag, oder ein Versicherer lehnt dich ab.
Ansonsten gibt es im alltäglichen Ablauf bei Arztbesuchen in der gesetzlichen Krankenkasse keine Besonderheiten. Du gibst beim Arzt deine Karte ab und die Kosten werden, wie gewohnt, direkt mit der GKV abgerechnet.
Die private Krankenversicherung mit Beihilfe
Entscheidest du dich für eine private Krankenversicherung, stellt deine Besoldung kein Kriterium für den Beitrag der privaten Krankenversicherung dar. Für den PKV-Beitrag ist dein Einstiegsalter, dein Gesundheitszustand und dein Beihilfesatz entscheidend.
Ledige und verheiratete Beamtenanwärter mit bis zu einem Kind haben einen Beihilfeanspruch von 50 Prozent. Ab dem zweiten Kind und im Pensionsalter (unabhängig von der Anzahl der Kinder) steigert sich der Beihilfesatz auf 70 Prozent.
Die anfallenden Restkosten müssen über eine private Krankenversicherung für Beamtenanwärter abgesichert werden. Bei einem 50-prozentigen Beihilfeanspruch gilt es dementsprechend, über eine PKV die verbleibenden 50 Prozent abzudecken.
Im Gegensatz zur pauschalen Beihilfe in der gesetzlichen Krankenkasse zahlt die Beihilfe in Verbindung mit einer privaten Krankenversicherung einen Teil der Krankheitskosten.
Musst du aufgrund eines grippalen Infektes zum Arzt und erhältst daraufhin eine Rechnung über 80 Euro, so übernimmt die Beihilfe Brandenburgs bei einem 50-prozentigen Beihilfeanspruch 40 Euro dieser Arztrechnung und die private Krankenversicherung die weiteren 40 Euro, sodass du die kompletten 80 Euro erstattet bekommst und keinen Cent aus der eigenen Tasche hinzuzahlen musst.
Beamtenanwärter und Lehramtsreferendare in Brandenburg erhalten bei den meisten privaten Krankenversicherungsgesellschaften vergünstigte Konditionen.
Als 25-jähriger Lehramtsanwärter kannst du dich in Brandenburg 2027 schon ab rund 80 Euro im Monat privat krankenversichern. Gerechnet habe ich ohne Vorerkrankungen, mit 50 Prozent Beihilfe, Einbettzimmer im Krankenhaus und einem Beihilfeergänzungstarif.
Welche Wahl ist besser: pauschale Beihilfe oder private Krankenversicherung in Brandenburg?
Auf diese Frage gibt es keine generelle Antwort, da jede Situation individuell betrachtet werden muss. Durch einen kostenfreien und unabhängigen Krankenversicherungsvergleich kannst du für dich herausfinden, welche Alternative für dich die bessere Wahl darstellt.
Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass die privaten Krankenversicherungen oftmals die günstigere Alternative während der Anwärterzeit darstellen und zudem über bessere Leistungen verfügen.
Bei Beamtenanwärtern und Lehramtsreferendaren mit bestimmten „Vorerkrankungen“ kann es bei den Privatversicherungen allerdings zu Mehrbeiträgen kommen. Dabei ist entscheidend, in welcher Höhe Risikozuschläge für die entsprechenden ärztlichen Diagnosen anfallen.
Sollten hohe Zuschläge anfallen, lohnt sich ein genauer Vergleich, denn die Versicherer bewerten Vorerkrankungen sehr unterschiedlich. Mit einer anonymen Risikoanfrage prüfen wir für dich, welcher Versicherer dich zu den besten Bedingungen aufnimmt. Erst wenn das zu teuer wird, kann die pauschale Beihilfe eine Lösung sein.
Der Blick über die Anwärterzeit hinaus ist sehr bedeutend für die Bewertung der Unterschiede
Sehr wichtig ist bei der Bewertung auch der Blick über den Tellerrand. Strebst du über die Anwärterzeit hinaus eine Verbeamtung auf Probe und auf Lebenszeit an, ist die zukünftige Betrachtung der Beiträge und Leistungen unerlässlich.
Da die pauschale Beihilfe sich an deiner Besoldung bemisst, bestimmt natürlich auch dauerhaft die Höhe deines Einkommens als Beamter die Beitragshöhe in der gesetzlichen Krankenkasse. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Einstufungen in den Besoldungsklassen, abhängig davon, in welchem Bereich du als Beamter arbeitest.
Stadtinspektoren oder Beamte in einer Justizvollzugsanstalt erhalten beispielsweise in der Regel eine niedrigere Besoldung als ein Lehrer (der zumeist eine A12- oder A13-Besoldung erhält). Somit fallen die Beiträge zur GKV mit der pauschalen Beihilfe in Brandenburg natürlich sehr unterschiedlich aus.
Ein weiterer bedeutender Aspekt besteht auch darin, dass die pauschale Beihilfe derzeit nur in 11 Bundesländern angeboten wird. Neben Brandenburg bieten die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen Beamten und Beamtenanwärtern die Entscheidung zwischen der pauschalen Beihilfe und einer privaten Krankenversicherung an.
In allen anderen Bundesländern müssen Beamte in der gesetzlichen Krankenkasse den Vollbeitrag zahlen. Wechselst du in deiner Beamtenlaufbahn beispielsweise aus Brandenburg nach Bayern, erhöhen sich deine Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung drastisch.
In diesem Fakt liegt ein großes finanzielles Risiko für dich als Beamtenanwärter in Brandenburg, wenn du dich für die pauschale Beihilfe entscheidest und es zu einem späteren Bundeslandwechsel kommt.
Zwar kannst du zu diesem Zeitpunkt natürlich hoffen, noch in eine private Krankenversicherung aufgenommen zu werden, allerdings ist dabei der Gesundheitszustand entscheidend. Durch bestimmte Vorerkrankungen kann es allerdings zu diesem Zeitpunkt zu sehr hohen Zuschlägen oder sogar zur Ablehnung kommen, sodass du in der gesetzlichen Krankenkasse verbleiben musst.
Die Leistungsunterschiede der PKV und GKV
Neben den finanziellen Unterschieden gilt es auch, die Leistungsunterschiede zwischen den privaten Krankenversicherungen und der gesetzlichen Krankenkasse für Beamtenanwärter und Lehramtsreferendare in Brandenburg zu vergleichen.
Als Privatpatient kannst du auch zu Ärzten ohne Kassenzulassung gehen, zum Beispiel in reine Privatpraxen. Gesetzlich Versicherte gehen dagegen in der Regel nur zu Ärzten mit Kassenzulassung. Andere Ärzte zahlt die Kasse nur im Notfall oder mit ihrer vorherigen Zustimmung.
Durch die höheren Abrechnungsmöglichkeiten werden zudem Privatpatienten bei zahlreichen Fachärzten bevorzugt. Du erhältst somit beispielsweise schneller Termine und dir bleiben oftmals lange Wartezeiten erspart.
Große Unterschiede gibt es auch beim Zahnarzt. In vielen Beamtentarifen ist zum Beispiel die professionelle Zahnreinigung zweimal im Jahr versichert. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt dafür in der Regel höchstens einen Zuschuss.
Zwar wechseln die meisten Beamtenanwärter in eine private Krankenversicherung für Beamte, dennoch steht es dir auch frei, in einer gesetzlichen Krankenkasse zu verbleiben.
Leider sind mit dem Verbleib in der GKV allerdings einige Nachteile verbunden. Vor allem der finanzielle Aspekt spielt bei einer GKV-Mitgliedschaft für Anwärter und Lehramtsreferendare in Brandenburg eine wesentliche Rolle. Vereinfacht ausgedrückt: Die gesetzliche Krankenkasse ist für Beamte und Beamtenanwärter sehr teuer.
Das liegt an den Regeln für die gesetzliche Krankenkasse: Dein Beitrag richtet sich nach deiner Besoldung. Auch mit der pauschalen Beihilfe ist die Kasse für dich deshalb in der Regel deutlich teurer als eine private Krankenversicherung.
Ein Beispiel: Als Lehramtsanwärter bekommst du in Brandenburg einen Anwärtergrundbetrag von 1.800,10 Euro im Monat. Ohne Kinder zahlst du davon in der gesetzlichen Krankenkasse mit pauschaler Beihilfe rund 193 Euro im Monat für Kranken- und Pflegeversicherung. Gerechnet habe ich mit den Beitragssätzen der Techniker Krankenkasse für 2026.
Völlig anders sieht es beim Wechsel in eine private Krankenversicherung für das Referendariat Lehramt oder während einer Anwärterzeit aus. An den Kosten der privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter beteiligt sich jetzt direkt das Land Brandenburg durch die sog. Beihilfe.
Die Beihilfe übernimmt mindestens 50 Prozent der Vorsorge- und Krankheitskosten, sodass du lediglich die verbleibenden Restkosten über eine Privatversicherung abdecken musst. Da die Leistung des Landes dir ohne einen monatlichen Beitrag zur Verfügung gestellt wird, brauchst du nur die Kosten für die PKV zu tragen.
Die Privatversicherungen bieten Anwärtern und Referendaren in Brandenburg für diese Restkostenabsicherung spezielle „Ausbildungskonditionen“. So kannst du dich zum Beispiel als 25-jähriger Referendar ohne Vorerkrankungen in Brandenburg 2027 schon ab rund 80 Euro im Monat privat versichern, mit Einbettzimmer im Krankenhaus und Beihilfeergänzungstarif.
Gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse mit pauschaler Beihilfe sparst du so rund 110 Euro im Monat. Genau aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Referendare und Beamtenanwärter in Brandenburg für eine Privatversicherung.
Generell lässt sich festhalten, dass eine private Krankenversicherung für Beamtenanwärter deutliche finanzielle Vorteile gegenüber dem gesetzlichen Krankenkassenschutz bietet. Dennoch gibt es individuelle Punkte, die du unbedingt beachten musst.
Dein Gesundheitszustand ist beim Einstieg in eine private Krankenversicherung entscheidend
Am wichtigsten ist dabei zunächst dein Gesundheitszustand. Private Krankenversicherungen können in ihren Beamtentarifen mögliche „Vorerkrankungen“ bewerten und dafür höhere Beiträge verlangen.
Deshalb solltest du dich schon vor der Wahl einer PKV mit diesem Punkt beschäftigen. Im Antrag gibst du alle Beschwerden, Untersuchungen und Behandlungen an, nach denen der Versicherer fragt. Üblich sind 3 Jahre für ambulante Behandlungen, 5 Jahre für Krankenhausaufenthalte und bei Psychotherapie je nach Versicherer bis zu 10 Jahre. Leichte Erkrankungen, die ohne Folgen ausgeheilt sind, etwa eine Erkältung, musst du in der Regel nicht angeben.
In deiner Patientenakte stehen aber oft Diagnosen, die du vergessen oder nie erfahren hast. Reichst du in den ersten Jahren Rechnungen ein, fordert der Versicherer oft deine Arzt- und Kassenunterlagen an und gleicht sie mit deinem Antrag ab.
Bist du dir unsicher, frag vor dem Antrag bei deinen Ärzten und deiner Krankenkasse ab, was für diese Zeiträume in deiner Akte steht.
Damit es später zu keinen bösen Überraschungen in Bezug auf den Monatsbeitrag für dich kommt, macht es großen Sinn, schon beim Vergleich der Krankenversicherungen diese Diagnosen einzubeziehen. Im Zuge einer anonymen Risikoanfrage werden deine „Vorerkrankungen“ bewertet und daraufhin dein individueller PKV-Vergleich erstellt. Hier erhältst du deinen persönlichen Krankenversicherungsvergleich kostenfrei und unabhängig.
Neben dem Beitrag für die Anwärter- bzw. Referendariatszeit empfehle ich dir von Anfang an auch den Blick auf die Kosten für den späteren Volltarif für Beamte zu haben. Bedenke bitte, dass du die kürzeste Zeit deiner Laufbahn Beamtenanwärter oder Lehramtsreferendar bist.
Mit der Verbeamtung auf Probe erfolgt die Umstufung in den Volltarif. Leider gibt es einige „Locktarife“.
Was nützt es dir, in der Anwärterzeit ein oder zwei Euro im Monat zu sparen, wenn du danach im normalen Beamtentarif zum Beispiel 50 Euro im Monat mehr zahlst als bei einem anderen Versicherer, und das dein Leben lang? Achte deshalb von Anfang an nicht nur auf deinen Gesundheitszustand, sondern auch darauf, was der spätere Beamtentarif aus heutiger Sicht kostet.
Neben den Kosten für die private Krankenversicherung für Beamtenanwärter spielen natürlich auch die Leistungen eine wesentliche Rolle. Trotz der vergünstigten Konditionen für Beamtenanwärter in Brandenburg profitierst du von allen Vorteilen der privaten Krankenversicherung.
Als Privatpatient erhältst du oftmals bei Fachärzten schneller Termine und hervorragende Leistungen im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls. Natürlich sind auch Vorsorgeuntersuchungen versichert. Auch für Brillen und Heilpraktiker leisten die meisten Tarife.
Bei einem Krankenhausaufenthalt kannst du ein Ein- oder Zweibettzimmer und Fachärzte deiner Wahl versichern, und die Lücken der Beihilfe des Landes Brandenburg lassen sich günstig über den sogenannten Beihilfeergänzungstarif der Privatversicherungen decken. Dieser springt im versicherten Rahmen ein, wenn die Beihilfe Leistungskürzungen vornimmt. Wichtig: Für Ein- oder Zweibettzimmer und Fachärzte deiner Wahl im Krankenhaus zahlt die Beihilfe in Brandenburg nichts. Diese Leistungen versicherst du deshalb komplett über deine PKV. Lies dazu auch: Wie unterscheiden sich die Leistungen in der privaten Krankenversicherung für Beamte?
Wie schon bei den Monatsbeiträgen gibt es allerdings auch sehr deutliche Leistungsunterschiede zwischen den verschiedenen Krankenversicherungen. Natürlich behauptet in der Regel jede Krankenversicherungsgesellschaft den besten Tarif anzubieten. In der Realität bietet aus meiner Sicht jede PKV Vorteile, aber auch Nachteile.
Deshalb lässt sich auch niemals eine pauschale Empfehlung abgeben, welche die beste private Krankenversicherung für Beamtenanwärter und Lehramtsreferendare in Brandenburg ist.
Im Zuge eines Krankenversicherungsvergleichs lernst du die Stärken und Schwächen der einzelnen Tarife genau kennen und kannst auf diese Weise für dich individuell entscheiden, welches Angebot am besten zu dir passt. Hier erhältst du deinen unabhängigen Preis-Leistungs-Vergleich völlig kostenfrei und unverbindlich.
Wie geht es nach deiner Anwärterzeit mit der privaten Krankenversicherung weiter?
Solltest du nach der Anwärter- oder Referendariatszeit nicht sofort eine Festanstellung als Beamter erhalten, stellt dies überhaupt kein Problem dar.
Wirst du zunächst als Angestellter übernommen, musst du in der Regel zurück in die gesetzliche Krankenkasse. Das gilt, wenn du mehr als in einem Minijob und weniger als die Versicherungspflichtgrenze verdienst. Das ist meistens der Fall.
Dann bist du nach § 5 SGB V in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. In deiner privaten Krankenversicherung kannst du in dieser Zeit nicht bleiben.
Für einen solchen Zeitraum in der gesetzlichen Krankenkasse ist es sinnvoll, die Privatversicherung über eine Anwartschaft „einzufrieren“. Damit kannst du deine PKV bei einer erneuten Verbeamtung ohne erneute Gesundheitsprüfung unmittelbar wieder aktivieren.
Lies dazu auch: Kann ich nach dem Referendariat zurück in die gesetzliche Krankenversicherung?
Fazit
Beamtenanwärter und Referendare in Brandenburg haben vor dem Start der Zeit als Beamte auf Widerruf das Wahlrecht zwischen einer gesetzlichen und privaten Krankenversicherung.
Der Nachteil der gesetzlichen Krankenkasse sind die hohen Beiträge. Sie richten sich nach deiner Besoldung. Selbst mit pauschaler Beihilfe zahlst du dort während deiner Anwärterzeit in der Regel deutlich mehr als in einer privaten Krankenversicherung.
Versicherst du dich hingegen privat in einem PKV-Tarif für Beamtenanwärter und Referendare, handelt es sich dabei lediglich um eine Restkostenabsicherung, da das Land Brandenburg durch die Beihilfe mindestens 50 Prozent der Vorsorge- und Krankheitskosten übernimmt.
Durch die speziellen Anwärtertarife sparst du in der privaten Krankenversicherung gegenüber der Kasse mit pauschaler Beihilfe rund 110 Euro im Monat.
Zudem erhältst du bereits als Beamten- und Lehramtsanwärter in Brandenburg alle Leistungsvorteile der Privatversicherungen.
Trotzdem unterscheiden sich die verschiedenen Angebote in Beitrag und Leistung sehr deutlich voneinander. Deshalb gilt es, schon vor der Wahl individuell zu vergleichen, welche private Krankenversicherung am besten zu dir passt.
Nutze dazu unseren unverbindlichen Krankenversicherungsvergleich für Beamtenanwärter und Referendare in Brandenburg. Innerhalb kürzester Zeit erhältst du einen neutralen, verständlichen und transparenten Überblick über die Angebote am Markt.
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Dein Beamtenspezialist
Ich bin Sven Bruns, unabhängiger PKV-Spezialist für Beamte, Beamtenanwärter und Referendare. Mit 19 Jahren Erfahrung habe ich über 8.000 Beamte bei der Wahl ihrer privaten Krankenversicherung begleitet. Meine Kunden schätzen meine Erreichbarkeit (5,0), Fachkompetenz (4,99) und meinen Erklärungsfokus (4,99), wie die 306 Bewertungen auf ProvenExpert zeigen.
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