Private Krankenversicherung für Beamtenanwärter: Was du 2026 wissen musst
Die private Krankenversicherung ist für Beamtenanwärter in den meisten Fällen die bessere Wahl und deutlich günstiger als die gesetzliche.
Beamtenanwärter sind Beamte auf Widerruf. Die meisten werden früher oder später verbeamtet.
Wie „richtige“ Beamte können sich auch Anwärter entscheiden, ob sie sich lieber einer privaten Krankenversicherung (PKV) oder einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) anschließen wollen.
Wer verbeamtet wird, fährt mit einer privaten Krankenversicherung für Beamte in vielen Fällen besser. Denn häufig sind die Beiträge niedriger und die Leistungen besser.
Beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung müssen angehende Beamte allerdings auf der Hut sein. Denn die Preise und die Leistungen variieren von Gesellschaft zu Gesellschaft. Einige Versicherungen arbeiten zudem mit Locktarifen und heben die Beiträge nach der Verbeamtung auf Probe drastisch an!
Als unabhängiger PKV-Spezialist mit 19 Jahren Erfahrung und über 8.000 versicherten Beamten und Anwärtern helfe ich dir genau solche Fallstricke zu vermeiden.
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Warum Beamtenanwärter die PKV wählen: Beamtenanwärter profitieren in der PKV von der individuellen Beihilfe, die mindestens 50 % der Krankheitskosten abdeckt, je nach Lebenssituation sogar bis zu 70 %. Dadurch sind die Beiträge oft niedriger als in der GKV.
Kostenunterschiede zwischen GKV und PKV: Die PKV bietet meist ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere da die GKV nur in 11 Bundesländern durch die pauschale Beihilfe gefördert wird. In den übrigen Bundesländern tragen Beamtenanwärter die vollen GKV-Kosten selbst.
Individuelle Tarife und langfristige Absicherung: Die PKV ermöglicht eine maßgeschneiderte Absicherung mit frei wählbaren Zusatzleistungen. Da ein späterer Wechsel erschwert sein kann, ist eine vorausschauende Tarifwahl entscheidend. Ein unabhängiger Vergleich hilft dabei, die beste Lösung zu finden.
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So funktioniert die private Krankenversicherung für Beamtenanwärter
Dein Einstiegsalter
Dein Gesundheitszustand
Dein Beihilfesatz
Dein gewünschter Leistungsumfang
Strebst du eine Laufbahn als Beamter an, bekommst du von deinem Dienstherrn (in der Privatwirtschaft würdest du sagen: von deinem Arbeitgeber) Beihilfe. Die Beihilfe ist ein Beitrag zu deiner Gesundheitsvorsorge sowie zu den Kosten, die bei Krankheiten und Unfällen entstehen.
Die Beihilfe funktioniert in allen Ländern gleich. Als Faustregel gilt: Für Beamtenanwärter mit keinem oder einem Kind sind es 50 %. Für Beamtenanwärter mit zwei und mehr Kindern sind es 70 %.
Die große Ausnahme von dieser Regel ist Hessen. In diesem Bundesland gelten andere Zahlen.
Die Beihilfe ist für angehende Beamte eine willkommene finanzielle Entlastung. Am Ende deckt sie aber doch nur einen Teil deiner Gesundheitskosten. Damit dir auch die übrigen Kosten erstattet werden, benötigst du zusätzlich eine Krankenversicherung.
Und jetzt wird’s kompliziert. Denn als Beamtenanwärter musst du dich zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung entscheiden.
Diese Entscheidung will gut durchdacht sein. Aus der privaten Krankenversicherung kommst du nur in Ausnahmefällen zurück in die gesetzliche. Und wechselst du erst später in die private, bist du vielleicht nicht mehr so gesund wie heute: Dann kostet dich die PKV einen Zuschlag, oder ein Versicherer lehnt dich ab.
Entscheidest du dich für die private Krankenversicherung, musst du zusätzlich herausfinden, welche Gesellschaft dir das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Gleiches gilt übrigens für die private Krankenversicherung im Referendariat. Auch hier profitierst du von Beihilfe und PKV.
Beihilfe für Beamtenanwärter: 100 % Schutz einfach erklärt
Als angehender Beamter erhältst du von deinem Dienstherrn Beihilfe. Die Beihilfe beteiligt sich an den Kosten für deine Gesundheitsvorsorge sowie an den Kosten, die in Zusammenhang mit Krankheiten und Unfällen entstehen.
Sie deckt jedoch nur einen Teil der Kosten ab, welche dir Ärzte, Krankenhäuser und Therapeuten in Rechnung stellen. Für den verbleibenden Anteil benötigst du entweder eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung.
Entscheidest du dich für eine private Krankenversicherung, musst du nur jenen Teil versichern, den die Beihilfe nicht abdeckt. Erhältst du beispielsweise 70 % Beihilfe, musst du lediglich 30 % über eine private Krankenversicherung (PKV) absichern. So kommst du trotz Teilzahlung zu einem vollständigen Versicherungsschutz.
Beispiel: Du erhältst 50 % Beihilfe. Heißt: Du musst 50 % selbst abdecken. 50 % + 50 % ergeben 100 % Versicherungsschutz.
Für die gesetzliche Krankenversicherung erhältst du als Beamtenanwärter maximal 50 % Zuschuss. Und das auch nur in Bundesländern mit pauschaler Beihilfe. Dieses Modell kennen aktuell elf Bundesländer.
In allen übrigen Bundesländern musst du die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung vollumfänglich selbst bezahlen.
Für Beamtenanwärter ist eine private Krankenversicherung daher häufig die preiswertere Lösung: Sie bietet in vielen Fällen einen höheren Leistungsumfang bei geringeren Kosten. Ob für dich persönlich eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung die bessere Lösung ist, findest du nur heraus, wenn du die Beiträge und die Leistungen sorgfältig miteinander vergleichst.
Entscheidest du dich nach diesem Vergleich für eine private Krankenversicherung für Beamte, holst du am besten ein Angebot von mehreren Anbietern ein. Denn die Preise und die Leistungen variieren enorm.
Das ist mit einem großen Aufwand verbunden. Aus diesem Grund wendest du dich bevorzugt an einen neutralen Experten wie mich.
Ich hole bei rund 40 verschiedenen Gesellschaften ein Angebot für dich ein. So kannst du Preise und Leistungen in aller Ruhe vergleichen.
Diese Dienstleistung ist kostenlos. Und verpflichtet dich zu nichts.

PKV-Vorteile: Schnellere Termine, freie Arztwahl und mehr..
Private Krankenversicherer bieten Beamtenanwärtern spezielle Tarife an. Diese sind perfekt auf die jeweiligen Beihilfen abgestimmt.
Durch die Kombination von Beihilfe und privater Krankenversicherung kommst du zu einem maßgeschneiderten Versicherungsschutz. Diesen Versicherungsschutz kannst du mit dem Beihilfeergänzungstarif noch besser auf deine individuellen Bedürfnisse anpassen. Typische Vorteile einer privaten Krankenversicherung mit Beihilfeergänzungstarif sind:
- Freie Arztwahl
Du entscheidest selbst, welche Fachärztin oder welchen Facharzt du aufsuchen möchtest. - Schnelle Termine
Du bekommst bei Fachärztinnen und Fachärzten in der Regel schneller einen Termin. Dadurch kommst du schneller zu Diagnosen und Behandlungen. - Fachärzte im Krankenhaus
Hast du diese Leistung versichert, behandeln dich im Krankenhaus erfahrene Fachärzte, die du selbst auswählst. - Ein- oder Zweibettzimmer
Hast du diese Leistung versichert, liegst du im Krankenhaus im Ein- oder Zweibettzimmer. Das bedeutet Ruhe und Privatsphäre, während du gesund wirst. - Erweiterter Leistungsumfang
Du kannst mit einer privaten Krankenversicherung auch Leistungen in Anspruch nehmen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung nur eingeschränkt oder gar nicht vorgesehen sind. Dazu gehören unter anderem Behandlungen bei einer Osteopathin oder bei einem Osteopathen. Auch Brillen und Kontaktlinsen lassen sich mit einer privaten Krankenversicherung und einem Beihilfeergänzungstarif versichern.

Mit einer privaten Krankenversicherung für Beamtenanwärter sicherst du dir umfangreiche Dienstleistungen rund um deine Gesundheit. Darüber hinaus steigerst du deine Lebensqualität.
PKV und Familiengründung: Was du als Beamtenanwärter wissen solltest
Gründest du später eine Familie, können auch deine Liebsten profitieren, wenn du dich als Beamtenanwärter für eine private Krankenversicherung entscheidest: Du kannst deine Kinder sowie unter bestimmten Voraussetzungen auch deine Ehepartnerin oder deinen Ehepartner privat versichern und ihnen damit die gleichen Leistungen zugänglich machen, von denen du selbst profitierst.
In der gesetzlichen Krankenversicherung sind Kinder sowie Ehepartner ohne eigenes Einkommen und Ehepartner, die sich in der Elternzeit befinden, mitversichert. Ob für deine Lieben eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung die bessere Lösung ist, solltest du deshalb genauso sorgfältig prüfen wie deinen eigenen Versicherungsschutz.
Für viele angehende Beamte ist das aktuell kein Thema. Du kannst dich aber auch in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren noch an uns wenden. Wir beraten dich seriös, umfassend und absolut kostenfrei.
Wie du deine Kinder in der PKV absicherst, findest du in der Übersicht Kinder mitversichern.

PKV trotz Vorerkrankungen: Die 6-Monats-Frist für Anwärter
Warum Beamtenanwärter innerhalb von sechs Monaten nach der Verbeamtung auch mit schweren Vorerkrankungen zu einer privaten Krankenversicherung wechseln können.
Als Beamtenanwärter kannst du jederzeit in eine private Krankenversicherung wechseln. Bevor dich ein Versicherer aufnimmt, beantwortest du seine Gesundheitsfragen. Schon kleine Diagnosen beim Arzt, etwa eine Allergie oder Rückenschmerzen, können dich einen Risikozuschlag kosten. Bei einer ernsten oder chronischen Krankheit lehnt dich ein Versicherer oft ab.
In den ersten sechs Monaten nach deiner Verbeamtung kannst du die Öffnungsaktion nutzen. Viele, aber nicht alle Versicherer machen dabei mit. Sie dürfen dich dann nicht ablehnen, der Zuschlag ist auf höchstens 30 Prozent begrenzt, und sie schließen keine Leistungen aus.
Du bekommst so aber nur einen Grundschutz, der genau zur Beihilfe passt. Was die Beihilfe nicht zahlt, kannst du auch nicht privat dazuversichern, zum Beispiel einen Beihilfeergänzungstarif. Auf dem normalen Weg hast du dagegen alle Bausteine. Das ist darum fast immer die bessere Wahl, auch wenn der Zuschlag dort knapp über 30 Prozent liegt. Die Öffnungsaktion ist dein Sicherheitsnetz, wenn dich sonst kein Versicherer aufnimmt.
Hast du dich schon für die pauschale Beihilfe entschieden, bekommst du als Anwärter in der Regel keine normale Beihilfe mehr. Wirst du nach der Prüfung auf Probe verbeamtet, darfst du in den meisten Ländern neu wählen. Verlass dich aber nicht darauf: Schon beispielsweise ein Sportunfall am Knie oder eine Psychotherapie wegen Prüfungsstress kann reichen, und du bekommst die PKV vielleicht nur noch über dieses Sicherheitsnetz.
„Eine deutliche Weiterempfehlung meinerseits. Ich fühle mich mehr als gut aufgehoben und sicher durch den fantastischen Service. Die Beratungen sind über alle Maßen professionell und geben mir viel Sicherheit für die Zukunft.“ Pauline K.
Garantierte Leistungen: Was einmal gilt, bleibt
Hast du dich erst einmal für eine private Krankenversicherung entschieden, gilt der vereinbarte Schutz ein Leben lang. Weder der Gesetzgeber noch die Versicherungsgesellschaft können die Leistungen deiner Krankenversicherung einseitig herabstufen.
Wächst deine Familie einmal auf zwei Kinder, bekommst du in der Regel 70 statt 50 % Beihilfe. In diesem Fall kannst du den Versicherungsschutz deiner privaten Krankenversicherung jederzeit schnell und unkompliziert der neuen Situation anpassen.

Warum Online-Vergleichsrechner oft das falsche Ergebnis liefern
In der gesetzlichen Krankenversicherung hängen deine Beiträge direkt von deinem Einkommen ab: Je mehr du verdienst, desto mehr bezahlst du.
Als Beamtenanwärter liegt dein Einkommen eher im unteren Bereich. Dementsprechend bezahlst du wenig Beiträge.
Nach deiner Zeit als Beamtenanwärter steigt dein Einkommen sprunghaft an. Auch während deiner Karriere als Beamter wirst du immer mehr verdienen und dementsprechend immer mehr bezahlen.
Private Krankenversicherungen kalkulieren Beiträge nach anderen Kriterien: Sie berücksichtigen dein Eintrittsalter, deinen Anspruch auf Beihilfe sowie deinen Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Dein Einkommen spielt keine Rolle.
Als Beamtenanwärter bist du meistens jung und gesund. Das wirkt sich positiv auf deine Beiträge aus.
Im Internet gibt es verschiedene Portale, die angeblich private Krankenversicherungen für Beamtenanwärter miteinander vergleichen. Weil du auf diesen Portalen unter anderem das Bundesland und den Beihilfesatz angeben musst, glauben viele Beamtenanwärter, das Resultat sei ihre persönliche Prämie.
Entscheidend für die Berechnung der monatlichen Beiträge ist aber zu einem großen Teil dein Gesundheitszustand. Und der wird nicht abgefragt.
Für einen seriösen Vergleich benötigst du zwingend Angebote, die deinen Gesundheitszustand berücksichtigen. Alles andere ist nicht zielführend.
Wenn du möchtest, gehe ich diesen Gesundheitsfragebogen persönlich mit dir durch. Danach übermittle ich die Antworten in anonymisierter Form an verschiedene private Krankenversicherungen.
Diese berechnen dann anhand deiner Antworten den Tarif. So erhältst du anstelle von „Richtpreisen“ verbindliche Angebote, die du miteinander vergleichen kannst.
Kleingedrucktes und Fallstricke: Warum du als Beamtenanwärter von unabhängiger Beratung profitierst
Die Wahl der passenden Krankenversicherung ist nicht einfach: Neben den Beiträgen variieren auch die Leistungen.
Auf keinen Fall solltest du dich direkt für das preiswerteste Angebot entscheiden. Schließlich geht es um deine Gesundheit. Und die ist kostbar.
Weitaus besser ist es, bei der Wahl der bevorzugten Krankenversicherung neben den Kosten auch die Leistungen zu berücksichtigen und miteinander zu vergleichen.
Ohne kompetente Unterstützung ist das für Laien schwierig. Denn viele Bestimmungen stehen im Kleingedruckten und lassen sich ohne Erfahrung nur schwer einordnen.
Deshalb empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Beamtenspezialisten, der deine Interessen vertritt und dich auf wichtige Entscheidungskriterien aufmerksam macht.
Achte bei der Wahl einer solchen Fachperson unbedingt darauf, dass diese sich auf private Krankenversicherungen für Beamtenanwärter spezialisiert hat. Dieses Fachwissen hilft dir, eine fundierte Entscheidung für deinen langfristigen Gesundheitsschutz zu fällen. Und dafür nicht mehr Geld als unbedingt nötig auszugeben.

Private Krankenversicherung oder GKV für Beamtenanwärter: Die wichtigsten Unterschiede
Leistung
PKV
GKV
Wahl des Arztes
Freie Arztwahl
Nur Behandlung durch Ärzte mit Kassenzulassung; bei bestimmten Fachärzten nur mit Überweisung
Wartezeiten auf Termine
Häufig schnellere Terminvergabe
Oftmals längere Wartezeiten auf Termine bei Fachärzten
Vorsorge
Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen. Tarifabhängig ohne Altersbeschränkung
Nach den gesetzlich eingeführten Programmen mit Altersbeschränkungen
Brillen, Kontaktlinsen
Erstattung für Brillen und Kontaktlinsen (die Höhe ist abhängig vom Tarif)
Bis 18 Jahre: Gläser ohne Gestell. Erwachsene nur bei sehr starker Sehschwäche, etwa ab 6 Dioptrien. Kontaktlinsen nur im Ausnahmefall.
Heilmittel (z. B. Massagen, Krankengymnastik)
Freie Verschreibungsmöglichkeit. Tarifabhängige Erstattung
Kostenerstattung gemäß den Heilmittelrichtlinien. Zuzahlung 10 % der Kosten zuzüglich 10,00 Euro je Verordnung
Hilfsmittel (z. B. medizinische Geräte)
Offener Hilfsmittelkatalog
Kostenübernahme gemäß Hilfsmittelverzeichnis
Heilpraktiker
Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100 %
Keine Leistung. Einige Krankenkassen bieten als Zusatzleistung eine anteilige Kostenübernahme an.
Zahnbehandlung
Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100 %. Zweimal jährlich professionelle Zahnreinigung
Grundversorgung (Zuzahlungen z. B. zu teureren Füllungen)
Zahnersatz
Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100 %, in der Regel wird zudem auch eine höherwertige Versorgung übernommen
Befundbezogene Festzuschüsse
Krankenhaus
Tarifabhängig stationäre Wahlleistungen: Einbettzimmer mit freier Arztwahl (privatärztliche Versorgung)
Regelleistungen: Mehrbettzimmer / diensthabender Arzt
Mehr dazu: PKV-Leistungen für Beamte

Wie viel kostet eine private Krankenversicherung für Beamtenanwärter?
Im Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung richten sich die Beiträge der privaten Krankenversicherung nicht nach deinem Einkommen. Die Beiträge hängen vom Eintrittsalter, vom Gesundheitszustand und vom gewünschten Leistungsumfang ab. Deshalb unterscheiden sich die Beiträge je nach Person deutlich.
Wenn du wissen möchtest, welche Kosten für deine private Krankenversicherung anfallen, benötigst du individuelle Angebote verschiedener Versicherungsgesellschaften. Ich unterstütze dich dabei.
In einem ersten Schritt füllen wir gemeinsam den Gesundheitsfragebogen aus. Anschließend hole ich bei rund 40 Gesellschaften anonymisierte Angebote für dich ein.
So erhältst du eine verlässliche Entscheidungsgrundlage. Gleichzeitig hast du die Gewissheit, dass du nicht Anrufe von 40 verschiedenen Gesellschaften bekommst.
Ein Beispiel aus der Praxis
Aliyah, 23, ist Beamtin auf Widerruf in Rheinland-Pfalz. Für die Berechnung ihrer Beiträge sind diese Faktoren ausschlaggebend.
Beihilfeanspruch: 50 % (keine Kinder)
Ärztliche Diagnosen: Keine
Selbstbeteiligung: Keine
Krankenhaus: Einbettzimmer und Fachärzte deiner Wahl
Pflegeversicherung: Ja
Monatsbeitrag
Gesellschaften
75–85 €
DBV, HanseMerkur, ARAG, Continentale, Hallesche, HUK
96–115 €
Barmenia, DKV, Hallesche, Signal Iduna, Bay. Beamten KK, Union, Concordia, R+V, Debeka, Nürnberger, uniVersa, Generali, LVM, Münchener Verein
116–148 €
LKH, Münchener Verein, Alte Oldenburger
Hinweis: Bei dieser Tabelle handelt es sich um einen reinen Vergleich der monatlichen Beiträge. Die Leistungen der einzelnen Gesellschaften wurden nicht bewertet. Durchführung: 31. März 2026 mit der unabhängigen PKV-Vergleichssoftware der PSP Software GmbH. Versicherungsbeginn: 1. Mai 2026.
Achtung: Bei einigen Versicherungsgesellschaften gibt es sogenannte Locktarife. Das sind Tarife, die im Referendariat günstig sind, bei der Verbeamtung auf Probe dann aber sehr teuer werden. Der langfristige Blick in Bezug auf die spätere Verbeamtung auf Probe ist daher schon bei der Entscheidung für eine PKV im Referendariat sehr wichtig.
Einige Versicherungsgesellschaften versuchen Beamtenanwärter mit speziellen Lockvogel-Tarifen für sich zu gewinnen. Werden die ehemaligen Anwärterinnen und Anwärter auf Probe verbeamtet, steigen die monatlichen Prämien deutlich an.
Du bist gut beraten, wenn du auffällig günstige Tarife kritisch hinterfragst. Oder, noch besser, wenn du dich kostenlos von einem unabhängigen Experten wie mir beraten lässt. Ich weiß, worauf zu achten ist.
Weitere Beispielrechnungen und alle Kostenfaktoren im Detail findest du hier:
Häufig gestellte Fragen
GKV oder PKV als Beamtenanwärter?
Wer auf dem Weg zur Verbeamtung ist, braucht eine Krankenversicherung. Das wird vom Gesetz so vorgegeben. Im Unterschied zu anderen Angestellten können Beamtenanwärter aber frei wählen, ob sie sich lieber einer privaten Krankenversicherung oder lieber einer gesetzlichen Krankenversicherung anschließen wollen. Die PKV bietet gegenüber der GKV gewisse Vorteile. Aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Beamtenanwärter für eine PKV. Je früher du das machst, desto größer sind deine Vorteile.
Die PKV bietet in der Regel deutlich bessere Leistungen als die GKV. Zudem lässt sich die PKV weitaus besser deinen individuellen Bedürfnissen anpassen als die GKV. Als Beamtenanwärter kannst du dir mit einer privaten Krankenversicherung genau den Versicherungsschutz zusammenstellen, den du dir wünschst: Vom einfachen Basisschutz bis zum umfangreichen Premiumschutz ist alles möglich!
→ Mehr dazu: PKV oder GKV für Beamte.
Basisschutz oder Premiumschutz für Beamtenanwärter: Welche PKV passt zu mir?
Im Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung kannst du die Leistungen der privaten Krankenversicherung exakt deinen Wünschen und Bedürfnissen anpassen. Von der einfachen Risikoabdeckung bis zum Rundum-Sorglos-Paket ist alles möglich. Ganz anders bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Hier werden die Leistungen vom Gesetzgeber vorgegeben. Dementsprechend deckt die gesetzliche Krankenversicherung nur das Nötigste ab.
→ Alle Details: Checkliste Leistungen PKV für Beamte
Was ist der Beihilfeergänzungstarif?
Der Beihilfeergänzungstarif ermöglicht es dir, gezielt Lücken der Beihilfe zu schließen. Typische Leistungen, die du mit dem Beihilfeergänzungstarif versichern kannst, sind Labor- und Materialkosten bei Zahnersatz sowie Zuschüsse für Brillen und Kontaktlinsen. Zusätzlich kann der Beihilfeergänzungstarif Leistungen von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern sowie Kosten für Heilmittel abdecken. Bei Auslandsreisen bieten einige private Krankenversicherungen auch Leistungen, die eine separate Auslandskrankenversicherung überflüssig machen. Die Leistungen unterscheiden sich je nach Versicherungsgesellschaft und Tarif zum Teil deutlich. Deshalb lohnt es sich, die Beihilfeergänzungstarife verschiedener Gesellschaften miteinander zu vergleichen.
Welche PKV ist die beste für mich als Beamtenanwärter?
Die beste PKV für Beamte gibt es nicht. Auch nicht für Beamtenanwärter. Wohl aber die beste private Krankenversicherung für dich persönlich. Das ist ein großer Unterschied. Die gleiche Versicherung kann für einen Stadtinspektoranwärter in NRW die beste und für einen angehenden Finanzbeamten in Thüringen die schlechteste Wahl sein. Deshalb ist es unabdingbar, dass du nur Angebote miteinander vergleichst, die von A bis Z auf dich zugeschnitten sind. Sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen und entscheidest dich womöglich für den falschen Anbieter. Als Folge zahlst du lebenslang zu hohe Beiträge. Oder du bist weniger gut abgesichert, als du sein möchtest, und vielleicht auch sein müsstest.
Warum lohnt sich die Hilfe eines unabhängigen PKV-Beamtenspezialisten?
In Deutschland buhlen über 40 Gesellschaften um Beamtenanwärter. Das sind mehr als 4.000 Seiten mit Kleingedrucktem. Als angehender Beamter befasst du dich vermutlich nur 1 x in deinem Leben mit der Wahl einer privaten Krankenversicherung. Dementsprechend fällt es den meisten Beamtenanwärtern schwer, den Überblick zu behalten und die Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten herauszulesen.
Deshalb nimmst du am besten die Hilfe einer unabhängigen Fachperson in Anspruch. Achte unbedingt darauf, dass sich diese Fachperson auf private Krankenversicherungen für (angehende) Beamtinnen und Beamte spezialisiert hat. Nur so bist du sicher, dass du rund um Beihilfe, private Krankenversicherung und Beihilfeergänzungstarif kompetent und seriös beraten wirst. Zudem solltest du sicherstellen, dass diese Fachperson ihre Dienstleistungen kostenlos anbietet. Sonst bezahlst du am Ende für etwas, das du an anderer Stelle gratis bekommen würdest, ohne Qualitätseinbuße!
→ Sven Bruns – PKV-Spezialist für Beamte
Warum kann ein späterer PKV-Wechsel teuer werden?
Die Wahl der privaten Krankenversicherung ist eine Entscheidung fürs Leben. Ein späterer Wechsel ist im Unterschied zu anderen Versicherungen (zum Beispiel einer Autoversicherung) oft schwierig.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du dir bereits als Beamtenanwärter überlegst, welche Leistungen du jetzt benötigst und welche langfristig wichtig sein könnten. Dazu gehört auch, mögliche Risiken realistisch einzuschätzen. Ein Beispiel: Welche finanziellen Folgen hätte es für dich, wenn du eines schönen Tages ein künstliches Hüftgelenk benötigen würdest? Gleichzeitig solltest du bedenken, dass sich jede zusätzliche Leistung auf deine Beiträge auswirkt. Für eine gut abgestimmte private Krankenversicherung solltest du den Schutz und die Kosten sorgfältig gegeneinander aufwiegen.
Entscheidend bei einer PKV ist immer dein Gesundheitszustand: Bei einem Versicherungswechsel musst du alle Diagnosen, Erkrankungen und Unfälle der letzten Jahre angeben. Die Gesellschaften reagieren mit unterschiedlichen Risikozuschlägen auf diese Informationen. Diese können massive Auswirkungen auf deine Beiträge haben.
Dabei spielen nicht nur schwere Vorerkrankungen eine Rolle. Auch vermeintlich einfachere Diagnosen wie beispielsweise Allergien, Asthma, Hauterkrankungen, Migräne oder Rückenbeschwerden führen je nach Versicherer zu (empfindlichen) Zuschlägen. Von daher macht ein späterer Wechsel in eine andere PKV oftmals keinen Sinn.
Worauf sollte ich bei der Wahl der PKV noch achten?
Verschiedene Gesellschaften bieten derzeit digitale Services wie Rechnungs-Apps oder Telemedizin. Viele dieser Dienstleistungen bieten echte Vorteile und sind eine große Erleichterung im Alltag. Ich empfehle deshalb allen Beamtenanwärtern, bei der Wahl der passenden Krankenversicherung neben den Leistungen und den Preisen auch die digitalen Services zu berücksichtigen.
Muss ich meine Kinder als Beamtenanwärter privat versichern?
Nein! In der Regel kannst du frei entscheiden, ob du dein Kind privat oder gesetzlich versichern willst. Wenn dein Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt und du mehr als dein Ehepartner verdienst, musst du dein Kind aber definitiv privat versichern.
→ Alle Details: Kinder von Beamten – PKV oder GKV?
Muss ich als Beamtenanwärter in die PKV wechseln?
Nein! Anwärterinnen und Anwärter, Beamte sowie Referendare können frei zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung wählen. In elf Bundesländern erhalten Beamtenanwärter eine Beihilfe zur gesetzlichen Krankenversicherung. In allen anderen Bundesländern musst du die Prämien für die gesetzliche Krankenversicherung selbst aufbringen. Dementsprechend ist eine private Krankenversicherung für angehende Beamte in den meisten Fällen die bessere Lösung.
→ Ausführlich erklärt: Als Beamter privat versichern – Pflicht oder Wahl?
Was ist die pauschale Beihilfe und wer bekommt sie?
Als Beamtenanwärter bekommst du von deinem Dienstherrn Beihilfe. Sie zahlt je nach Bundesland und Familie 50 bis 70 Prozent deiner Krankheitskosten. Den Rest sicherst du mit einer privaten Krankenversicherung ab.
In elf Bundesländern gibt es zusätzlich die pauschale Beihilfe: Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Du bekommst sie nur auf Antrag und statt der normalen Beihilfe. Dein Dienstherr zahlt dann die Hälfte deines Krankenversicherungsbeitrags. In den meisten dieser Länder geht das für die gesetzliche und für die private Krankenversicherung, in Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein nur für die gesetzliche. Beim Bund und in den übrigen fünf Ländern gibt es die pauschale Beihilfe nicht.
Überlege dir den Antrag gut: Hast du die pauschale Beihilfe beantragt, bekommst du als Anwärter in der Regel keine normale Beihilfe mehr. Wirst du nach der Prüfung auf Probe verbeamtet, darfst du in den meisten Ländern neu wählen. Hattest du bis dahin beispielsweise eine Knieverletzung vom Sport oder eine Psychotherapie, kostet dich die PKV dann vielleicht einen Zuschlag, oder ein Versicherer lehnt dich ab.
→ Hier weiterlesen: Beamte in der gesetzlichen Krankenkasse
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Dein Beamtenspezialist
Ich bin Sven Bruns, unabhängiger PKV-Spezialist für Beamte, Beamtenanwärter und Referendare. Mit 19 Jahren Erfahrung habe ich über 8.000 Beamte bei der Wahl ihrer privaten Krankenversicherung begleitet. Meine Kunden schätzen meine Erreichbarkeit (5,0), Fachkompetenz (4,99) und meinen Erklärungsfokus (4,99), wie die 306 Bewertungen auf ProvenExpert zeigen.
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