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Private Krankenversicherung (PKV) für Beamte

Beamtinnen und Beamte in Deutschland haben die Wahl zwischen einer privaten Krankenversicherung (PKV) und einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Für Menschen, die verbeamtet sind, ist eine private Krankenversicherung oftmals die bessere Lösung. Denn eine private Krankenversicherung ist in den allermeisten Fällen deutlich günstiger. Zudem bietet eine private Krankenversicherung Beamtinnen und Beamten in der Regel bessere und vor allem individuellere Leistungen. Aber Achtung: Die Beiträge variieren von Gesellschaft zu Gesellschaft! Vergleiche unbedingt Leistungen und Preise, bevor du dich als Beamtin oder Beamter für eine private Krankenversicherung entscheidest. Du kannst eine Menge Geld sparen. Ein Wechsel zu einer preiswerteren Gesellschaft ist später zwar möglich. Aber du verlierst einen großen Teil deiner Altersrückstellungen.

Geschätzte Lesezeit: 20 Minuten

Sven Bruns

Unabhängiger Experte für private Krankenversicherungen
Spezialgebiet: Beamtinnen, Beamtenanwärter und Referendare.
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Eine private Krankenversicherung

Was bedeutet das für dich als Beamtin oder als Beamter?

Mit deinem Einstieg als Beamtin oder Beamter legst du den Grundstein für deine Karriere im öffentlichen Dienst. Gleichzeitig profitierst du von einem ganz besonderen Vorteil: Dein Dienstherr (Arbeitgeber) unterstützt dich mit Beihilfe. Dabei handelt es sich um einen finanziellen Zuschuss zu deiner Gesundheitsvorsorge sowie zu den Kosten, die bei Krankheit oder Unfall entstehen. Je nach Bundesland fällt die Beihilfe unterschiedlich aus. Typische Beihilfesätze sind 50 % Beihilfe für Beamtinnen und Beamte mit keinem oder einem Kind. Und 70 % Beihilfe für Beamtinnen und Beamte mit zwei und mehr Kindern. Ausgenommen Hessen – in diesem Bundesland gelten andere Sätze.

Die Beihilfe ist eine spürbare Entlastung. Dennoch bleibt ein Teil der Gesundheitskosten, den du selbst absichern musst. Hier kommt eine Entscheidung ins Spiel, die für viele Beamtinnen und Beamte den entscheidenden Unterschied macht: die Wahl der richtigen Krankenversicherung. Mit einer privaten Krankenversicherung für Beamtinnen und Beamte sicherst du dir gleich zwei überzeugende Vorteile. Erstens: In den meisten Fällen zahlst du weniger Beiträge als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Zweitens: Du profitierst von kürzeren Wartezeiten, zusätzlichen Behandlungsmöglichkeiten und deutlich mehr Flexibilität.

Inhaltsverzeichnis

Weshalb Beamtinnen und Beamte weniger Beiträge für ihre private Krankenversicherung bezahlen.

Bist du verbeamtet, erhältst du von deinem Dienstherrn Beihilfe. Die Beihilfe beteiligt sich an sämtlichen Kosten für deine Gesundheitsvorsorge sowie an allen Kosten, die bei Krankheit und Unfall anfallen. Die Beihilfe übernimmt allerdings nur einen Teil der Kosten. Für den anderen Teil brauchst du eine gesetzliche Krankenversicherung oder eine private Krankenversicherung. Wichtig dabei: Du bezahlst nur für den Teil Beiträge, den die Beihilfe nicht abdeckt. Ein Beispiel verdeutlicht das Prinzip: Erhältst du 70 % Beihilfe, brauchst du lediglich eine Krankenversicherung für die verbleibenden 30 %. Das Ergebnis: 100 % Versicherungsschutz. 30 % Prämie. In der gesetzlichen Krankenkasse gibt es maximal einen Zuschuss von 50 % und dies auch nur im Rahmen der pauschalen Beihilfe, an der nur 9 Bundesländer teilnehmen. In allen anderen Bundesländern zahlen Beamtinnen und Beamte in der gesetzlichen Krankenversicherung 100 % des Beitrags selbst.

Für Beamtinnen und Beamte ist eine private Krankenversicherung oftmals die bessere Lösung. Denn sie bietet in vielen Fällen umfangreichere Leistungen bei günstigeren Prämien. Ob du als Beamtin oder als Beamter mit einer gesetzlichen Krankenkasse oder mit einer privaten Krankenkasse besser fährst, findest du nur heraus, wenn du einen Gesundheitsfragebogen ausfüllst und verschiedene Angebote einholst. Dabei bist du gleich doppelt gefordert. Zuerst musst du die Frage beantworten: «Was ist besser für mich – eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung»? Lautet die Antwort: «Ich fahre mit einer privaten Krankenversicherung besser», musst du aus über 40 Anbietern die für dich optimale private Krankenversicherung herausfiltern.

Weshalb eine private Krankenversicherung vielen Beamtinnen und Beamten eine bessere Absicherung bietet.

Die privaten Krankenversicherer bieten Beamtinnen und Beamten verschiedene Tarife an. Diese Tarife sind exakt auf die Sätze der Beihilfe abgestimmt. So kommst du mit der Kombination «Beihilfe + Private Krankenversicherung» zu einem maßgeschneiderten Versicherungsschutz, den du mit dem Beihilfe-Ergänzungstarif optimal auf deine Bedürfnisse anpassen kannst. Typische Vorteile einer privaten Krankenversicherung sind:

Mit einer privaten Krankenversicherung setzt du als Beamtin oder als Beamter auf starke Leistungen rund um deine Gesundheit. Gleichzeitig erhöhst du deine Lebensqualität.

Wie du als Beamtin oder als Beamter deine Familienangehörigen in die private Krankenversicherung integrieren kannst.

Auch deine Familienangehörigen können profitieren, wenn du dich als Beamtin oder als Beamter für eine private Krankenversicherung entscheidest. Denn du kannst deine Kinder und unter bestimmten Voraussetzungen auch deine Ehepartnerin oder deinen Ehepartner privat versichern und ihnen die gleichen Vorteile zugänglich machen, von denen du selbst als Beamtin oder als Beamter profitierst. In der gesetzlichen Krankenkasse sind Ehepartner ohne eigenes Einkommen und Kinder ohne Mehrkosten mitversichert. Die Antwort auf die Frage: «Ist eine gesetzliche oder private Krankenversicherung für meine Liebsten die bessere Lösung?», solltest du deshalb mit der gleichen Sorgfalt evaluieren wie die Antwort auf die Frage, mit welcher privaten Krankenversicherung du als Beamtin oder als Beamter am besten fährst. Auch hier lohnt sich das Gespräch mit einer erfahrenen Fachperson, damit du genau zu dem Schutz kommst, den du dir für deine Lieben wünschst.

Wie du als Beamtin oder als Beamter einfach in die private Krankenversicherung wechseln kannst.

Als Beamtin oder als Beamter kannst du jederzeit in die private Krankenversicherung wechseln. Ausser du hast dich für die pauschale Beihilfe und die gesetzliche Krankenversicherung entschieden. Dann ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung nicht mehr möglich. Vor der Aufnahme in die private Krankenversicherung musst du auch als Beamtin oder als Beamter –wie alle anderen– verschiedene Gesundheitsfragen beantworten. Aufgrund deiner Krankengeschichte können zur normalen Prämie spezielle Risikozuschläge hinzukommen. Im Rahmen der Öffnungsaktion sind diese Zuschläge aber auf 30% beschränkt.

«Der Service von Herrn Bruns und seinem Team ist einfach uneingeschränkt großartig und dazu noch absolut kostenlos. Man fühlt sich richtig gut beraten und vertreten! Ich kann Bruns Versicherungsmakler uneingeschränkt empfehlen!»

Wie du als Beamtin oder als Beamter mit einer privaten Krankenversicherung von einem lebenslangen Schutz profitierst.

Bist du verbeamtet, ist der vereinbarte Schutz der privaten Krankenversicherung lebenslang garantiert – weder der Gesetzgeber noch das Versicherungsunternehmen können Leistungen der PKV einseitig herabstufen. Kürzt dein Dienstherr die Leistungen der Beihilfe, kannst du deinen privaten Versicherungsschutz jederzeit anpassen und weiterhin von einem optimalen Versicherungsschutz profitieren. Viele Gesellschaften verlangen dafür allerdings eine Gesundheitsprüfung. Weil die Karriere von Beamtinnen und Beamten in der Regel ein Leben lang dauert, sicherst du dir mit einer privaten Krankenversicherung ein Maximum an Stabilität: Du weisst, dass du jederzeit auf umfassende Gesundheitsleistungen zugreifen kannst und rundum medizinisch versorgt bist.

Wie du als Beamtin oder als Beamter die Angebote privater Krankenversicherungen am besten miteinander vergleichst.

Die gesetzliche Krankenversicherung folgt dem Solidaritätsprinzip: Deine monatlichen Beiträge richten sich nach deinem Einkommen und deinem Vermögen. Kurz gesagt: Je mehr du verdienst, desto höher fallen deine Beiträge aus. Auch Einnahmen aus Vermietung oder Kapitalanlagen zählen dazu. Für dich als Beamtin oder Beamter bedeutet das: Mit wachsendem Einkommen steigen auch deine Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung. Und das Jahr für Jahr.

Private Krankenversicherungen gehen einen anderen Weg. Hier wird die Prämie für jede Beamtin oder jeden Beamten individuell berechnet. Entscheidend sind dein Eintrittsalter, dein Beihilfeanspruch und dein aktueller Gesundheitszustand. Wichtig zu wissen: Selbst vermeintlich kleine gesundheitliche Einschränkungen, wie das Tragen von Schuheinlagen, können Einfluss auf deine Prämie haben und zu Risikozuschlägen führen.

Genau deshalb sind klassische Vergleichsportale für Beamtinnen und Beamte nur bedingt aussagekräftig: Sie arbeiten mit Standardtarifen, die deine persönliche Situation kaum korrekt wiedergeben. Deutlich sinnvoller ist die Zusammenarbeit mit einem neutralen Versicherungsexperten. In einem ersten Schritt erstellen wir gemeinsam dein persönliches Gesundheitsprofil. Anschließend platziere ich für dich eine anonyme Risikoanfrage bei mehreren Versicherern. Das Ergebnis sind maßgeschneiderte Angebote auf gleicher Grundlage – transparent, vergleichbar und realistisch. So triffst du keine Entscheidung von der Stange und findest genau die Krankenversicherung, die zu dir und deiner Laufbahn als Beamtin oder Beamter passt.

Wie du als Beamtin oder als Beamter beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung am besten vorgehst.

An diesem Punkt zeigt sich, wie wertvoll professionelle Unterstützung wirklich ist. Der gesamte Prozess ist zeitintensiv, komplex und steckt voller Details im Kleingedruckten. Genau deshalb lohnt es sich, auf eine neutrale Fachperson zu setzen, die den Überblick behält und deine Interessen vertritt.

Wichtig ist dabei eine klare Spezialisierung auf private Krankenversicherungen für Beamtinnen und Beamte. Nur so stellst du sicher, dass Angebote korrekt eingeordnet werden und du nicht Äpfel mit Birnen vergleichst. Das Ergebnis: eine durchdachte, fundierte Entscheidung – für deinen langfristigen Gesundheitsschutz und für ein gutes Gefühl bei deinen Finanzen.

Welche Fragen Beamtinnen und Beamte in Beratungsgesprächen am häufigsten stellen.

Wie finde ich als Beamtin oder als Beamter die passende Krankenversicherung für mich?

Menschen, die verbeamtet sind, brauchen eine Krankenversicherung. So will es das Gesetz. Im Unterschied zu anderen Angestellten können Beamtinnen und Beamte frei wählen, ob sie sich lieber einer gesetzlichen Krankenversicherung oder lieber einer privaten Krankenversicherung anschließen wollen. Die private Krankenversicherung bietet gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung interessante Vorteile. Aus diesem Grund entscheiden sich Menschen mit Beamtenstatus in den meisten Fällen für eine private Krankenversicherung. Und das vor allem aus zwei Gründen:

Die private Krankenversicherung ist für Beamtinnen und Beamte oftmals günstiger als die gesetzliche Krankenkasse. Besonders, wenn du dich früh für eine private Krankenversicherung entscheidest. Denn die Höhe der Beiträge hängt maßgeblich von deinem Eintrittsalter ab. Je eher du dich für eine private Krankenversicherung entscheidest, desto mehr profitierst du. Genauso wichtig -und häufig sogar noch wichtiger- ist dein Gesundheitszustand: Ärztliche Diagnosen können zu Mehrbeiträgen führen.

Die private Krankenversicherung bietet Beamtinnen und Beamten oftmals bessere Leistungen als die gesetzliche Krankenkasse. Zudem lässt sich die private Krankenversicherung weitaus besser deinen individuellen Bedürfnissen anpassen als die gesetzliche Krankenversicherung. Ob einfacher Basisschutz oder umfassender Premiumschutz: mit einer privaten Krankenversicherung für Beamtinnen und Beamte ist alles möglich!

Gratis Ratgeber

So findest du die beste Krankenversicherung für Beamte, Beamtenanwärterinnen und Referendare.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung für Beamtinnen und Beamte?

Leistung PKV GKV
Wahl des Arztes Freie Arztwahl Nur Behandlung durch Ärzte mit Kassenzulassung; bei bestimmten Fachärzten nur mit Überweisung
Wartezeiten auf Termine Häufig schnellere Terminvergabe Oftmals längere Wartezeiten auf Termine bei Fachärzten
Vorsorge Vorsorgeuntersuchungen nachgesetzlich eingeführten Programmen. Tarifabhängig ohneAltersbeschränkung Nach den gesetzlich eingeführten Programmen mit Altersbeschränkungen
Brillen, Kontaktlinsen Erstattung für Brillen undKontaktlinsen (die Höhe ist abhängig vom Tarif) Keine Erstattung (nur bis zum 18. Lebensjahr)
Heilmittel (z.B. Massagen, Krankengymnastik) Freie Verschreibungsmöglichkeit. Tarifabhängige Erstattung Kostenerstattung gemäß den Heilmittelrichtlinien. Zuzahlung 10 % derKosten zuzüglich 10,00 Euro je Verordnung
Hilfsmittel (z.B. medizinische Geräte) Offener Hilfsmittelkatalog Kostenübernahme gemäß Hilfsmittelverzeichnis
Heilpraktiker Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100% keine Leistung. Einige Krankenkasse bieten als Zusatzleistung eine anteilige Kostenübernahme an
Zahnbehandlung Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100%. 2x jährlich professioneller Zahnreinigung Grundversorgung (Zuzahlungen z.B. zu teureren Füllungen)
Zahnersatz Tarifabhängige Erstattung, zumeist 100%, in der Regel wird zudem auch eine höherwertige Versorgung übernommen Befundbezogene Festzuschüsse
Krankenhaus Tarifabhängig stationäre Wahlleistungen: Einbettzimmer mit freier Arztwahl (privatärztliche Versorgung) Regelleistungen: Mehrbettzimmer / diensthabender Arzt

Wann profitiere ich als Beamtin oder als Beamter von einer pauschalen Beihilfe?

Wenn du verbeamtet bist, bekommst du von deinem Dienstherrn Beihilfe. Diese deckt je nach Bundesland und deiner persönlichen Situation zwischen 50 und 70 Prozent deiner Krankheitskosten. Den Rest musst du über eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung abdecken. Entscheidest du dich für eine gesetzliche Krankenversicherung erhältst du in keinem Bundesland mehr als 50 % Beihilfe.

Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen unterstützen Beamtinnen und Beamte mit einem anderen Modell. In diesen Bundesländern erhältst du deine Beihilfe als Pauschale ausbezahlt. Diese Pauschale kannst du wahlweise für die gesetzliche oder für die private Krankenversicherung einsetzen.

Wie kann ich als Beamtin oder als Beamter die Leistungen der privaten Krankenversicherung an meine Bedürfnisse anpassen?

Bei der privaten Krankenversicherung kannst du die Leistungen exakt an deine individuellen Bedürfnisse anpassen. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung bestimmt der Gesetzgeber, welche Leistungen inbegriffen sind! Dein Spielraum ist entsprechend gering. Als Faustregel gilt: Bei der gesetzlichen Krankenversicherung sind nur Basisleistungen inbegriffen. Bei der privaten Krankenversicherung ist vom einfachen Basisschutz bis zum absoluten Premiumschutz alles möglich, und du kannst die Leistungen von A bis Z deinen individuellen Bedürfnissen und deinen Lebensumständen anpassen.

Welche Rolle spielt der Beihilfeergänzungstarif bei der privaten Krankenversicherung für Beamtinnen und Beamte?

Mit dem sogenannten «Beihilfeergänzungstarif» kannst du deine private Krankenversicherung optimal auf deine Beihilfe anpassen und gezielt Lücken der Beihilfe deines Bundeslandes oder deiner Bundesbeihilfe schliessen. Typische Leistungen des Beihilfeergänzungstarifs sind: Labor- und Materialkosten bei Zahnersatz sowie Brillen und Kontaktlinsen. Je nach Gesellschaft und Tarif gibt es zum Teil beträchtliche Unterschiede.

Darüber hinaus kann der Beihilfeergänzungstarif Leistungen von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern sowie die Kosten von Heilmitteln übernehmen. Bei Reisen ins Ausland kann die private Krankenversicherung für Beamtinnen und Beamte Leistungen bieten, die eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung überflüssig machen. Das ist allerdings nicht bei allen Tarifen der Fall. Wenn dir eine Auslandskrankenversicherung wichtig ist, solltest du bei der Wahl deiner privaten Krankenversicherung unbedingt auf diesen Punkt achten.

Der Beihilfeergänzungstarif ist ein wichtiges Puzzleteil beim Zusammenstellen deiner individuellen Offerte. Mehr über den Beihilfeergänzungstarif erfährst du in meinem Fachartikel: «Was ist der Beihilfeergänzungstarif und weshalb ist er für Beamte, Beamtenanwärterinnen und Referendare so wichtig?»

Aus Sicht von Beamtinnen und Beamten:

Gesetzliche Krankenversicherung oder private Krankenversicherung?

Willst du alle Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung für Beamtinnen und Beamte kennenlernen? In diesem Beitrag gehe ich ausführlich auf das Thema ein.

Welches ist die beste private Krankenversicherung für mich als Beamtin oder als Beamter?

Die beste PKV für Beamtinnen und Beamte gibt es nicht. Wohl aber die beste private Krankenversicherung für dich persönlich. Das ist ein großer Unterschied: Eine Gesellschaft kann für eine 42-jährige Grundschullehrerin in Bayern die beste und für einen 28-jährigen Verwaltungsfachangestellten in Sachsen-Anhalt die schlechteste Wahl sein. Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, dass du nur Angebote miteinander vergleichst, die von A bis Z auf dich zugeschnitten sind. Sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen und entscheidest dich womöglich für das falsche Angebot. Als Folge zahlst du ein Leben lang zu hohe Beiträge oder bekommst nicht die Leistungen, die du eigentlich bräuchtest.

Weshalb sollte ich als Beamtin oder Beamter meine private Krankenversicherung gemeinsam mit einer unabhängigen Fachperson zusammenstellen?

In Deutschland bieten über 40 Gesellschaften private Krankenversicherungen an. Das sind mehr als 4’000 Seiten Vertragswerk. Für Laien ist es so gut wie unmöglich, in diesem Vertragsdschungel den Überblick zu behalten. Denn die Leistungen und Prämien variieren von Gesellschaft zu Gesellschaft. Aus diesem Grund nimmst du am besten die Hilfe einer unabhängigen Fachperson in Anspruch. Bist du verbeamtet, solltest du darauf achten, dass sich die Fachperson deiner Wahl auf private Krankenversicherungen für Beamtinnen und Beamte spezialisiert hat. Und dass diese Fachperson ihre Dienstleistungen kostenlos anbietet.

Beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung sind die meisten Beamtinnen und Beamten gesund. In der Regel verschlechtert sich der Gesundheitszustand aber mit zunehmendem Alter. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, beim Zusammenstellen der gewünschten Leistungen auch an die Zukunft zu denken. Und auch Leistungen zu versichern, die du erst in ein paar Jahren in Anspruch nehmen wirst.

Weshalb sollte ich als Beamtin oder als Beamter meine private Krankenversicherung nach dem Abschluss nicht mehr wechseln?

Die Entscheidung für eine private Krankenversicherung ist eine Entscheidung mit langfristiger Wirkung für dein ganzes Leben. Anders als bei vielen anderen Versicherungen, etwa der Autoversicherung, ist ein späterer Wechsel nicht nur aufwändig, sondern in den meisten Fällen auch wenig sinnvoll. Denn bei einem Wechsel verlierst du einen großen Teil der über Jahre aufgebauten Altersrückstellungen. Und wer will das schon?

Umso wichtiger ist es, dir frühzeitig zu überlegen, welche Leistungen für dich heute wirklich relevant sind – und welche in Zukunft entscheidend werden könnten. Dazu gehört auch, unangenehme Szenarien mitzudenken. Was passiert beispielsweise, wenn du nach einem Unfall auf eine Beinprothese angewiesen bist? Gleichzeitig gilt: Jede zusätzliche Leistung erhöht deinen Beitrag. Eine gute private Krankenversicherung ist deshalb immer ein ausgewogener Mix aus sinnvoller Absicherung und langfristig bezahlbaren Beiträgen.

Ein zentraler Faktor bei der Wahl deiner Krankenversicherung ist dein Eintrittsalter. Je früher du dich als Beamtin oder Beamter für eine private Krankenversicherung entscheidest, desto günstiger fallen deine Beiträge aus. Bei einem späteren Neueinstieg liegen die Kosten um 1,0 bis 1,5 % höher. Wegen der Beihilfe kann sich ein Einstieg aber auch mit 40 oder noch mehr Jahren lohnen. Am Besten verlangst du einfach ein entsprechendes Vergleichsangebot. Ebenso entscheidend ist dein Gesundheitszustand. Möchtest du später die Versicherung wechseln, musst du sämtliche Diagnosen, Erkrankungen und Unfälle der vergangenen Jahre offenlegen. Viele Versicherer reagieren darauf mit Risikozuschlägen, was deine Beiträge spürbar erhöhen kann. Unvollständige oder falsche Angaben sind dabei keine Option, denn sie können im Leistungsfall zu ernsthaften Problemen führen.

Für deine Entscheidung ist eine anonyme Risikoabklärung zentral. Dabei geht es weniger um schwere Erkrankungen als um einfache Diagnosen wie Allergien, Asthma, Hauterkrankungen, Migräne oder Rückenbeschwerden. Sie können -je nach Gesellschaft- zu empfindlichen Zuschlägen führen. Das erlebe ich immer wieder, wenn Beamtinnen und Beamten unterschiedlicher Alterskategorien neu in eine private Krankenversicherung wechseln wollen.

Worauf sollten Beamtinnen und Beamte bei der Wahl einer privaten Krankenversicherung sonst noch achten?

Viele Gesellschaften erweitern in diesen Tagen ihre Angebote mit Telemedizin, Rechnungs-Apps und digitalen Gesundheitsservices. Je nachdem, wie wichtig dir diese Services sind, solltest du sie bei der Wahl deiner privaten Krankenversicherung berücksichtigen.

Kostenloser Vergleich von 40 privaten Krankenversicherungen

Hast du keine Lust, bei verschiedenen Gesellschaften ein Angebot einzuholen und die Preise und die Leistungen in mühseliger Kleinarbeit miteinander zu vergleichen? Fordere ganz einfach einen unabhängigen und kostenlosen Vergleich an. Ich nehme dir die ganze Arbeit ab und finde die beste Lösung für dich. Das kann –je nach deinen persönlichen Präferenzen– die preiswerteste Gesellschaft oder die Gesellschaft mit den besten Leistungen sein.

Wie finde ich als Beamtin oder als Beamter die passende Krankenversicherung für mich?

Jeder Mensch ist anders. Verlasse dich deshalb bei der Wahl deiner privaten Krankenversicherung nicht auf die Ratschläge von Arbeitskollegen und Bekannten. Auch Testergebnisse bieten oft nur begrenzte Orientierung, da sie auf einem Musterprofil basieren. Diese Musterprofile stimmen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit deinen Bedürfnissen und Prioritäten überein. Damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst, solltest du diese Dinge prüfen:

  1. Vergleiche die monatlichen Beiträge
  2. Vergleiche die Vertragsbedingungen
  3. Bewerte die Versicherungsgesellschaft
  4. Achte auf eine langfristige Betreuung
Beratung-Beamten

Muss ich in eine private Krankenversicherung wechseln, wenn ich verbeamtet bin?

Nein! Beamtinnen und Beamte können frei zwischen der privaten Krankenversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung wählen. Allerdings erhalten Beamtinnen und Beamte nur in neun Bundesländern eine Beihilfe zur gesetzlichen Krankenversicherung. In allen anderen Bundesländern musst du die Prämien für die gesetzliche Krankenversicherung selber aufbringen. Aus diesem Grund sind die Beiträge für die private Krankenversicherung in vielen Fällen geringer. Das macht die private Krankenversicherung für Beamtinnen und Beamte in den meisten Fällen zur besseren Lösung.

Wie viel kostet die private Krankenversicherung für Beamtinnen und Beamte?

Im Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung hängen die Beiträge für die private Krankenversicherung nicht vom Einkommen ab. Wie viel du als Beamtin oder als Beamter für die PKV zahlst, hängt vom Einstiegsalter, vom Gesundheitszustand und vom gewünschten Leistungsumfang ab. Aus diesem Grund variieren die Beiträge für die private Krankenkasse stark. Wenn du wissen möchtest, wie hoch die Beiträge für die private Krankenversicherung für dich als Beamtin oder Beamter sind, musst du von verschiedenen Gesellschaften ein maßgeschneidertes Angebot einholen. Ich unterstütze dich dabei. Ich fülle zuerst gemeinsam mit dir den Gesundheitsfragebogen aus und hole anschließend bei rund 40 verschiedenen Gesellschaften ein anonymisiertes Angebot für dich. Dadurch hast du die beruhigende Gewissheit, dass dich keine Versicherungsgesellschaft kontaktieren wird.

Ein Beispiel aus der Praxis

  • Beamter: 28-jähriger zukünftiger Beamter in Nordrhein-Westfalen
  • Beihilfeanspruch: 50 % (keine Kinder)
  • Ärztliche Diagnosen: Keine
  • Selbstbeteiligung: Keine
  • Krankenhausaufenthalt: Einbettzimmer mit Privatarzt-Versorgung
  • Beihilfeergänzungstarif: Ja
  • Pflegeversicherung: Ja
Monatsbeitrag Gesellschaften
288–330 € DBV, Hallesche, Singnal Iduna, HUK, Nürnberger, ARAG, ottonova
331–360 € Concordia, Signal Iduna, HanseMerkur, Alte Oldenburger, Barmenia, DKV, Bay. Beamten KK, Union, Generali, LKH
361–465 € LVM, R+V, Allianz, Debeka, Münchener Verein, SdK, Inter, uniVersa

Hinweis: Es handelt sich hier um einen reinen Beitragsvergleich. Die Leistungen wurden nicht bewertet.Durchführung der Berechnungen: 16.01.2026 mit der unabhängigen PKV-Vergleichssoftware der PSP Software GmbH. Beginndatum der PKV: 01.02.2026.

Muss ich als Beamtin oder Beamter mit einer privaten Krankenversicherung auch meine Kinder privat versichern?

Nein! In den meisten Fällen kannst du frei entscheiden, ob du dein Kind gesetzlich oder privat versichern willst. Nur wenn dein Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt und du mehr als dein Ehepartner verdienst, musst du dein Kind privat versichern und kannst keine gesetzliche Krankenversicherung abschließen.

Über uns – Versicherungsvergleich für Beamte und Anwärter

Versicherungsvergleich-Beamte.de hilft Beamten und Beamtenanwärtern die passende Krankenversicherung zu finden.

Dazu bieten wir Ihnen umfassende und unabhängige Informationen zur Krankenversicherung für Beamte.

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Sven Bruns

Ich bin Sven Bruns und freue mich, wenn ich dich mit diesem Beitrag bei der Suche nach einer passenden Krankenversicherung unterstützen konnte. Ich habe mehr als 18 Jahre Erfahrung als neutraler Versicherungsberater für Anwärterinnen und Anwärter, Beamtinnen und Beamte sowie für Referendare und Referendarinnen. Zu meinen Kundinnen und Kunden gehören über 8’000 Beamtinnen und Beamte und solche, die auf dem Weg zur Verbeamtung sind. Sie alle schätzen meine Erreichbarkeit (5,0), meine Fachkompetenz (4,99) und meinen Entscheidungsfokus (4,99), wie die rund 300 Bewertungen auf Provenexpert zeigen.

Ich habe alle Angaben, Berechnungen und Inhalte für diese Seite gewissenhaft recherchiert. Da es sowohl bei der gesetzlichen als auch bei der privaten Krankenversicherung immer mal wieder zu Änderungen kommen kann, gebe ich keine Gewähr, dass alle Informationen auf dem neuesten Stand und inhaltlich korrekt sind.