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Private Krankenversicherung im Referendariat – was Referendare 2026 wissen müssen

Im Referendariat hast du als angehender Beamter Anspruch auf Beihilfe – und damit eine der besten Voraussetzungen für eine günstige private Krankenversicherung. Was das konkret bedeutet und worauf du bei der PKV-Wahl achten solltest, zeige ich dir hier. Als unabhängiger PKV-Spezialist mit 19 Jahren Erfahrung und über 8.000 versicherten Beamten und Referendaren helfe ich dir, die richtige Entscheidung zu treffen.

Referendare können frei wählen, ob sie sich lieber einer privaten Krankenversicherung (PKV) oder einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) anschließen wollen. Für die meisten Menschen im Referendariat überwiegen die Vorteile einer privaten Krankenversicherung. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Referendarinnen und Referendare für die PKV. Die beste Krankenversicherung für das Referendariat zu finden, ist allerdings nicht ganz einfach. Denn die Gesellschaften berechnen die Beiträge für jeden Referendar und für jede Referendarin individuell. Was das bedeutet und wie du die für dich beste Lösung findest, erfährst du in diesem Artikel.

Geschätzte Lesezeit: 15 Minuten
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Sven Bruns

PKV-Beamtenspezialist
19 Jahre Erfahrung | 8.000+ versicherte Beamte
★ 4,97/5 · 305 Bewertungen (ProvenExpert)


Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste auf einen Blick
  • Beihilfe macht die PKV günstiger: Als Referendar übernimmt dein Dienstherr mindestens 50 % deiner Krankheitskosten. Dadurch sind PKV-Beiträge im Referendariat bereits ab ca. 75 € pro Monat möglich.
  • Kostenunterschiede GKV vs. PKV: In 9 Bundesländern beteiligt sich der Dienstherr über die pauschale Beihilfe auch an den GKV-Kosten. In allen anderen trägst du den vollen GKV-Beitrag allein – die PKV ist dann fast immer günstiger.
  • Entscheidung fürs Leben: Nach dem Referendariat ist ein PKV-Wechsel oftmals schwieriger. Deshalb gilt: Je jünger und gesünder du einsteigst, desto besser.
  • Kein Standardvergleich: Online-Portale berücksichtigen deinen Gesundheitszustand nicht. Nur eine anonyme Risikoanfrage zeigt dir deinen tatsächlichen Beitrag.

So funktioniert deine Krankenversicherung im Referendariat

Mit dem Referendariat startest du deine Karriere im öffentlichen Dienst. Herzlichen Glückwunsch! Als Referendar profitierst du von einem ganz besonderen Vorteil: Du bekommst von deinem Dienstherrn (Arbeitgeber) Beihilfe. Die Beihilfe ist ein finanzieller Zuschuss zu deiner Gesundheitsvorsorge sowie zu den Kosten, die bei Krankheit und Unfall entstehen. Je nachdem, für welches Bundesland du arbeitest, fällt die Höhe der Beihilfe unterschiedlich aus. Klassische Beihilfesätze sind 50 % Beihilfe für Referendare mit einem oder keinem Kind und 70 % Beihilfe mit zwei Kindern. Die Ausnahme dieser Regel ist Hessen. In diesem Bundesland gelten andere Sätze.

Die Beihilfe ist eine große Erleichterung. Doch sie deckt längst nicht alle Gesundheitskosten ab. Damit dir auch die Kosten erstattet werden, die von der Beihilfe nicht gedeckt sind, benötigst du zwingend eine Krankenversicherung. Das klingt einfacher, als es ist. Denn für das Referendariat musst du dich zwischen zwei komplett verschiedenen Systemen entscheiden: der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV). Die Entscheidung für das eine und gegen das andere System muss gut durchdacht werden:

Wirst du gleich nach dem Referendariat auf Probe verbeamtet, kannst du die Entscheidung nicht mehr rückgängig machen. Ziehst du die private Krankenversicherung für Beamte vor, musst du zusätzlich herausfinden, welche Gesellschaft dir den besten Schutz zum besten Preis anbietet. Auch das ist alles andere als einfach.

Wie die Beihilfe deine Versicherungskosten senkt

Als Referendar kannst du frei wählen, ob du die Ergänzung der Beihilfe lieber über eine gesetzliche Krankenversicherung oder über eine private Krankenversicherung lösen möchtest. Mit einer PKV musst du im Referendariat nur den Teil versichern, den die Beihilfe nicht abdeckt. Bekommst du 50 % Beihilfe, musst du also nur die restlichen 50 % versichern. Das Geniale daran: Obwohl du nur 50 % bezahlst, profitierst du von 100 % Schutz! Deine persönliche Erfolgsformel für das Referendariat lautet: Individuelle Beihilfe + PKV = Rundum-Schutz!

Möchtest du lieber gesetzlich versichert bleiben und nicht zu einer privaten Krankenversicherung wechseln, musst du die Beiträge vollumfänglich aus der eigenen Tasche zahlen. Außer du hast Glück und wohnst in einem der neun Bundesländer, die eine sogenannte pauschale Beihilfe kennen. In diesen Bundesländern wird dir die Beihilfe in Form einer Pauschale ausbezahlt und du kannst frei entscheiden, ob du diese Pauschale lieber in die gesetzliche oder lieber in die PKV investieren möchtest.

Für die meisten Referendare ist eine PKV im Referendariat die vorteilhaftere Lösung. Denn sie bietet häufig mehr Leistung für weniger Geld. Ob die GKV oder die PKV die bessere Lösung für dich ist, solltest du in aller Ruhe abklären. Und nicht aus dem Bauch heraus entscheiden. Denn du kannst deine Entscheidung später nicht mehr rückgängig machen.

Fällt dein persönlicher Vergleich zugunsten der PKV aus, holst du am besten Angebote verschiedener Anbieter ein. Denn: PKV ist nicht gleich PKV! Im Unterschied zur GKV, bei der die Leistungen und die Preise vom Gesetzgeber vorgegeben werden, variieren die Leistungen der PKV im Referendariat je nach Gesellschaft. Ein weiterer wichtiger Unterschied sind die Beiträge. Diese werden in der privaten Krankenversicherung für jeden einzelnen Referendar individuell bestimmt und hängen maßgeblich vom Eintrittsalter und vom Gesundheitszustand ab.

Das ist natürlich mit einem gewissen Aufwand verbunden. Doch der Aufwand lohnt sich. Immerhin begleitet dich deine PKV ein Leben lang. Und du willst ja nicht zeitlebens Monat für Monat zu viel für deine PKV bezahlen – oder dich im Falle eines Falles darüber ärgern, dass du nicht optimal versichert bist.

Hier kommen unabhängige PKV-Beamtenspezialisten wie ich ins Spiel: Ich hole bei rund 40 verschiedenen Gesellschaften ein Angebot für dich ein. Dieser Service kostet dich nichts und verpflichtet dich zu nichts. Du bekommst einen aussagekräftigen Vergleich und kannst die Preise und Leistungen in aller Ruhe vergleichen. Weil niemand außer uns deinen Namen oder deine Telefonnummer kennt, wirst du auch von keiner Versicherung kontaktiert.

Mit einer PKV kommst du in den Genuss einer erstklassigen medizinischen Versorgung, ohne dafür wie bei anderen Versicherungsmodellen den vollen Beitrag zahlen zu müssen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich die meisten Referendare für eine PKV mit Beihilfeergänzungstarif entscheiden.

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Freie Arztwahl, schnellere Termine – was die PKV leistet

Private Krankenversicherer bieten für das Referendariat speziell entwickelte Tarife, die exakt auf die Beihilfe abgestimmt sind. Das bedeutet für dich: kein unnötiger Ballast. Und ein Versicherungsschutz, der genau dort einsetzt, wo die Beihilfe endet.

Mit der cleveren Kombination von «Beihilfe + PKV» sicherst du dir einen umfassenden Schutz, den du mit dem Beihilfeergänzungstarif noch weiter ausbauen und noch besser auf deine individuellen Bedürfnisse anpassen kannst. Du zahlst also nur für das, was du wirklich benötigst, bekommst aber deutlich mehr Leistung als in der GKV.

Einige Vorteile der PKV im Überblick:

  • Freie Arztwahl
    Du entscheidest selbst, welche Fachärztin oder welchen Facharzt du aufsuchen möchtest.
  • Schnelle Termine
    Du profitierst von kürzeren Wartezeiten, wirst früher behandelt und kommst schneller zu einer Diagnose.
  • Chefarztbehandlung
    Du wirst im Ernstfall von einer Chefärztin oder von einem Chefarzt betreut und profitierst in allen Belangen von medizinischer Spitzenkompetenz.
  • Einzelzimmer
    Du hast bei einem Krankenhausaufenthalt das Recht auf ein Ein- oder Zweibettzimmer. Und das bedeutet: Privatsphäre, Ruhe und einen stressfreien Heilungsprozess.
  • Mehr Leistungen
    Du sicherst dir Leistungen, die du in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht bekommst. So kannst du dich zum Beispiel von einer Osteopathin behandeln lassen oder Brillen und Kontaktlinsen über die private Krankenversicherung abrechnen.

Familie mitversichern – was du wissen must

Wenn du dich im Referendariat für eine private Krankenversicherung entscheidest, können auch die Menschen, die dir am wichtigsten sind, profitieren: Du kannst deine Kinder und unter gewissen Umständen auch deine Ehepartner mitversichern und ihnen alle Vorteile zugänglich machen, von denen du selbst profitierst.

Wichtig zu wissen: Kinder, Ehepartner ohne eigenes Einkommen und Ehepartner, die sich in der Elternzeit befinden, sind in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenlos mitversichert. Deshalb kann es sein, dass für deine Lieben die gesetzliche und für dich selbst die PKV für Beamtenanwärter die bessere Lösung ist.

Wenn eine Familie aktuell kein Thema für dich ist: Wir sind auch in drei, fünf oder zehn Jahren noch für dich da und helfen dir, den idealen Schutz für deine Lieben zu finden. Selbstverständlich genauso kostenlos, wie ich das für dich getan habe.

Paar speaziert Arm in Arm am Fluss. Sinnbilödlich für Absicherung durch private Krankenversicherung im Referendariat

Einstieg in die PKV – einfacher als du denkst

Als Referendar kannst du jederzeit in die private Krankenversicherung wechseln – sofern du dich zu Beginn des Referendariats nicht schon für eine pauschale Beihilfe und eine gesetzliche Krankenversicherung entschieden hast. Ist das der Fall, ist ein Wechsel nicht mehr möglich. Wie alle anderen Menschen in Deutschland, die einer privaten Krankenversicherung beitreten möchten, musst du auch als Referendar einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen.

Deine Antworten bestimmen zu einem großen Teil, wie hoch deine monatlichen Beiträge ausfallen. Je nach Krankengeschichte können die Gesellschaften zusätzlich zur regulären Prämie spezielle Risikozuschläge erheben. Während der ersten sechs Monate nach deiner Verbeamtung sind diese Zuschläge aber gedeckelt. In diesem Fall erhältst du eine PKV über die sogenannte Öffnungsklausel. Damit gehen allerdings Leistungseinbußen einher.

Nach Abschluss deiner Ausbildung und der anschließenden Verbeamtung wird dein Schutz automatisch auf einen beihilfekonformen Tarif mit Altersrückstellungen umgestellt. Das bedeutet, dass die Beiträge steigen, sobald du Beamtenstatus erreicht hast. Doch dieses Prozedere lohnt sich. Denn als Beamter verdienst du deutlich mehr als im Referendariat. Zudem sorgst du ab diesem Zeitpunkt langfristig für deine Zukunft vor. Bleibst du bei derselben Gesellschaft, zahlt sich deine frühe Entscheidung doppelt aus. Erstens musst du dich keiner erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen. Zweitens richten sich deine Beiträge weiterhin nach dem Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand, den du beim ersten Abschluss angegeben hast.

„Sehr angenehme und kompetente Beratung! Nicht nur zur Auswahl der Versicherung, sondern auch zum ‚Praxisstart‘ in der PKV wird man beraten.Valerie V.

Garantierter Schutz: Deine Leistungen bleiben dauerhaft erhalten

Deine private Krankenversicherung und der vereinbarte Schutz begleiten dich über das Referendariat hinaus ein Leben lang: Die Leistungen können weder vom Gesetzgeber noch von der Versicherungsgesellschaft einseitig herabgestuft werden. Wächst deine Familie zu einem späteren Zeitpunkt auf zwei Kinder, bekommst du in der Regel 70 statt 50 % Beihilfe. In diesem Fall kannst du die PKV jederzeit schnell und unkompliziert der neuen Situation anpassen. Für dich bedeutet das: langfristige Stabilität und verlässlicher Schutz – ein Leben lang.

So vergleichst du PKV-Angebote richtig

Die gesetzliche Krankenversicherung funktioniert nach dem Solidaritätsprinzip: Die monatlichen Beiträge basieren auf deinem Einkommen. Je mehr du verdienst, desto mehr zahlst du! Im Referendariat hält sich dein Einkommen in Grenzen. Deshalb zahlst du nur sehr geringe Beiträge. Trotzdem kannst du im Referendariat mit einer privaten Krankenversicherung meist sparen: Die PKV ist auch für Referendare häufig günstiger als die GKV.

Nach dem Referendariat steigt dein Einkommen sprunghaft an. Auch wenn du verbeamtet bist, wird dein Einkommen regelmäßig steigen. Das ist erfreulich. Weniger erfreulich ist, dass du im Gegenzug immer mehr für die gesetzliche Krankenkasse bezahlen musst – ohne bessere Leistungen! Die privaten Krankenversicherungen berechnen die Beiträge für jeden Referendar individuell. Entscheidend für deine Prämie sind primär dein Eintrittsalter, die Höhe deiner Beihilfe sowie dein aktueller Gesundheitszustand.

Bei den meisten Menschen verschlechtert sich der Gesundheitszustand mit zunehmendem Alter. Doch das hat bei der PKV keinen Einfluss auf deine Beiträge. Entscheidend für die Höhe deiner Beiträge ist einzig und allein dein Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss. Dementsprechend gilt bei der PKV die Faustregel: Je jünger und gesünder du einsteigst, desto mehr profitierst du.

Wer auf der Suche nach der günstigsten PKV für das Referendariat ist, findet im Internet schnell einmal verschiedene Vergleichsportale. Viele Referendare glauben, dass es sich dabei um einen echten Vergleich handelt. Schließlich muss man für die Kalkulation unter anderem das Bundesland und den Beihilfesatz angeben. Doch das ist nicht so. Denn bei diesen Vergleichsportalen wird dein Gesundheitszustand nicht abgefragt. Und das ist für die Berechnung deiner Beiträge zentral. Schon kleine gesundheitliche Einschränkungen wie Schuheinlagen können dazu führen, dass die Gesellschaft einen Risikozuschlag erhebt und deine Prämie entsprechend höher ausfällt.

Aus diesem Grund ist es für Referendare selten sinnvoll, die Beiträge verschiedener privater Krankenversicherungen auf Portalen zu vergleichen. Ein solcher Vergleich führt schnell in die Irre, weil dort Standardtarife verwendet werden, die mit ziemlicher Sicherheit nicht auf deine persönliche Situation zutreffen. Sinnvoller ist es, zunächst dein persönliches Gesundheitsprofil zu erstellen und anschließend bei verschiedenen Gesellschaften eine anonyme Risikoanfrage zu starten. So erhältst du ein realistisches Angebot, das auf einer vergleichbaren Grundlage basiert. Das Einholen verschiedener Angebote ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden – ich übernehme das für dich, unabhängig und unverbindlich.

PKV-Abschluss – worauf es wirklich ankommt

Für Referendare ist es nicht leicht, die passende Krankenversicherung für die Zeit im Referendariat zu finden. Neben den Beiträgen variieren auch die Leistungen. Aus diesem Grund solltest du dich unter keinen Umständen aus dem Bauch heraus für die preiswerteste entscheiden. Immerhin geht es bei der Wahl deiner Krankenversicherung um deine Gesundheit. Und die ist unbezahlbar.

Wenn dir deine Gesundheit genauso wichtig ist wie deine Finanzen, tust du gut daran, nicht nur die Kosten, sondern auch die Leistungen miteinander zu vergleichen. Ohne kompetente Unterstützung ist das allerdings schwierig. Denn viele wichtige Informationen verstecken sich im Kleingedruckten und lassen sich ohne entsprechendes Know-how nur schwer finden und einordnen.

An diesem Punkt zeigt sich, wie wichtig ein unabhängiger PKV-Beamtenspezialist ist. Achte bei der Auswahl dieser Person unbedingt darauf, dass sie sich auf private Krankenversicherungen für angehende Beamte spezialisiert hat. Nur so bist du sicher, dass du eine fundierte Entscheidung triffst. Mit 19 Jahren Erfahrung und über 8.000 versicherten Beamten bin ich genau dieser Spezialist – ich beantworte dir alle Fragen, unabhängig und unverbindlich.

Was kostet die PKV im Referendariat

Im Referendariat profitierst du von besonders attraktiven Tarifen. So kommen Referendare bereits ab rund 75 Euro pro Monat zu einem guten Versicherungsschutz. Noch bessere Versicherungen kosten oftmals nur ein paar Euro mehr und bieten dafür zusätzliche Leistungen. Grund für die niedrigen Beiträge ist die Tatsache, dass du als Referendar noch keine Altersrückstellungen machen musst.

Ein Beispiel aus der Praxis mit folgenden Berechnungsgrundlagen:

  • 23 Jahre alt
  • Bayern
  • 50 % staatliche Beihilfe (keine Kinder)
  • Keine Vorerkrankungen
  • Keine Selbstbeteiligung
  • Einbettzimmer mit Chefarzt bei Krankenhausaufenthalten
  • Mit Beihilfeergänzungstarif
MonatsbeitragGesellschaften
75-95 €DBV, HanseMerkur, ARAG, Continentale, Hallesche, HUK
96-115 €Barmenia, DKV, Hallesche, Signal Iduna, Bay. Beamten KK, Union, Concordia, R+V, Debeka, Nürnberger, uniVersa, Generali, LVM, Münchener Verein
116-148 €Alte Oldenburger, Gothaer

Es handelt sich hier um einen reinen Beitragsvergleich. Die Leistungen wurden nicht bewertet.
Durchführung der Berechnungen: 27.03.2026 mit der unabhängigen PKV-Vergleichssoftware der PSP Software GmbH. Beginndatum der PKV: 01.05.2026.

Achtung Lockvogelpreise

Verschiedene Gesellschaften arbeiten mit sogenannten Lockvogel-Tarifen. Das sind besonders preiswerte Tarife für die Zeit im Referendariat. Bei der Verbeamtung steigen die Tarife dann explosionsartig an. Und schwupps wird aus einer günstigen PKV für das Referendariat eine teure private Krankenversicherung.

Insgesamt ist die private Krankenversicherung für Beamte dank der Beihilfe in den meisten Fällen die langfristig günstigere Lösung – selbst dann, wenn die Gesundheitskosten weiter steigen. Deshalb lohnt es sich in den allermeisten Fällen, in die PKV für das Referendariat zu wechseln. Eine frühzeitige Entscheidung verschafft dir neben starken Leistungen auch die Gewissheit dauerhaft finanziell sinnvoll abgesichert zu sein.

Weitere Beispielrechnungen findest du hier: PKV-Kosten im Referendariat

Private Krankenversicherung vs. GKV im Referendariat – die wichtigsten Leistungsunterschiede

Die private Krankenversicherung bietet Referendaren ein Leistungsniveau, das in der GKV selten erreicht wird. Gleichzeitig kannst du deine PKV individueller gestalten und exakt deinen persönlichen Bedürfnissen anpassen. Ob solider Basisschutz oder umfassender Premium-Tarif: Du allein bestimmst, wie stark dein Versicherungsschutz sein soll. So erhältst du genau die Leistungen, die dir wichtig sind. Zusätzlich profitierst du während deiner gesamten Ausbildungszeit von mehr Komfort, besseren Behandlungsmöglichkeiten und deutlich mehr Flexibilität.

LeistungPKVGKV
Wahl des ArztesFreie ArztwahlNur Behandlung durch Ärzte mit Kassenzulassung; bei bestimmten Fachärzten nur mit Überweisung
Wartezeiten auf TermineHäufig schnellere TerminvergabeOftmals längere Wartezeiten auf Termine bei Fachärzten
VorsorgeVorsorgeuntersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen. Tarifabhängig ohne AltersbeschränkungNach den gesetzlich eingeführten Programmen mit Altersbeschränkungen
Brillen, KontaktlinsenErstattung für Brillen undKontaktlinsen (die Höhe ist abhängig vom Tarif)Keine Erstattung (nur bis zum 18. Lebensjahr)
Heilmittel (z.B. Massagen, Krankengymnastik)Freie Verschreibungsmöglichkeit. Tarifabhängige ErstattungKostenerstattung gemäß den Heilmittelrichtlinien. Zuzahlung 10 % derKosten zuzüglich 10,00 Euro je Verordnung
Hilfsmittel (z.B. medizinische Geräte)Offener HilfsmittelkatalogKostenübernahme gemäß Hilfsmittelverzeichnis
HeilpraktikerTarifabhängige Erstattung, zumeist 100%keine Leistung. Einige Krankenkasse bieten als Zusatzleistung eine anteilige Kostenübernahme an
ZahnbehandlungTarifabhängige Erstattung, zumeist 100%. 2x jährlich professioneller ZahnreinigungGrundversorgung (Zuzahlungen z.B. zu teureren Füllungen)
ZahnersatzTarifabhängige Erstattung, zumeist 100%, in der Regel wird zudem auch eine höherwertige Versorgung übernommenBefundbezogene Festzuschüsse
KrankenhausTarifabhängig stationäre Wahlleistungen: Einbettzimmer mit freier Arztwahl (privatärztliche Versorgung)Regelleistungen: Mehrbettzimmer / diensthabender Arzt

Häufig gestellte Fragen

Referendare können frei zwischen GKV und PKV wählen. Die PKV lohnt sich in den meisten Fällen aufgrund der vergünstigten Tarife und der individuellen Beihilfe, die einen Großteil der Kosten übernimmt. Allerdings ist jede Situation anders, sodass ein unabhängiger Vergleich immer empfehlenswert ist.

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Im Unterschied zur GKV hast du in der PKV die Möglichkeit, deinen Gesundheitsschutz ganz genau nach deinen eigenen Vorstellungen zu gestalten. Du entscheidest selbst, welche Leistungen dir wichtig sind. Von einer soliden Grundabsicherung bis zum Rundum-Sorglos-Paket mit maximalem Komfort ist alles möglich. In der GKV sieht das ganz anders aus: Dort bestimmt der Gesetzgeber, welche Leistungen übernommen werden. Dein Spielraum ist entsprechend klein, und oft wird nur das Nötigste abgedeckt.

Die PKV bietet dir dagegen die Freiheit, deinen Schutz so zu gestalten, wie er zu deinem Leben und zu deinen Bedürfnissen passt. Du kannst z.B. Krankenhaus-Komfort (Einbettzimmer, Chefarzt) und den Beihilfeergänzungstarif individuell wählen.

Checkliste Leistungen der PKV für Beamte

Mit dem Beihilfeergänzungstarif kannst du gezielt Lücken der Beihilfe schließen. Dazu gehören beispielsweise die Labor- und Materialkosten bei Zahnersatz, Heilpraktikerleistungen, Ersattungen für Brillen und Kontaktlinsen und vieles mehr. Aber Achtung: Beihilfeergänzungstarif ist nicht gleich Beihilfeergänzungstarif! Die Kosten und die Leistungen variieren von Gesellschaft zu Gesellschaft. Hier lohnt es sich ganz besonders, verschiedene Angebote einzuholen und miteinander zu vergleichen.

→ Mehr dazu: Beihilfeergänzungstarif

Die beste PKV für das Referendariat gibt es nicht. Was es jedoch gibt, ist die beste private Krankenversicherung für dich persönlich – und genau darin liegt der entscheidende Unterschied. Ein Tarif, der für einen angehenden Beamten in Hessen optimal ist, kann für einen Beamten in Schleswig-Holstein gänzlich ungeeignet sein. Jede Lebenssituation, jedes Bundesland und jedes Gesundheitsprofil bringt andere Anforderungen mit sich!

Deshalb ist es so wichtig, nur Angebote zu vergleichen, die wirklich zu deinem individuellen Profil passen. Alles andere führt unweigerlich dazu, dass du die falsche Entscheidung triffst, die dich über Jahrzehnte belastet – gesundheitlich wie finanziell. Wählst du eine ungeeignete Krankenversicherung, zahlst du unter Umständen ein Leben lang zu hohe Beiträge oder erhältst nicht die Leistungen, die du eigentlich bräuchtest. Eine sorgfältige Analyse deiner persönlichen Situation ist der Schlüssel, um die PKV zu finden, die wirklich zu dir und zu deiner beruflichen Zukunft passt.

In Deutschland werben über 40 Versicherungsgesellschaften um angehende Beamte – und damit auch um Referendare. Hinter diesen Anbietern verbergen sich mehr als viertausend Seiten voller Bedingungen, Klauseln und Details. Als Referendar befasst du dich in der Regel nur ein einziges Mal mit der Wahl einer privaten Krankenversicherung. Dementsprechend ist es vollkommen normal, dass es dir schwerfällt, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern herauszuarbeiten.

Genau deshalb ist es sinnvoll, die Unterstützung eines unabhängigen PKV-Beamtenspezialisten in Anspruch zu nehmen. Wichtig ist, dass sich dieser Experte auf PKV für Beamte spezialisiert hat – einschließlich der Besonderheiten für das Referendariat. Nur so kannst du sicher sein, dass du in allen Fragen rund um Beihilfe, PKV und Beihilfeergänzungstarife kompetent, seriös und mit Blick auf deine persönliche Situation beraten wirst. Dieser Schritt lohnt sich umso mehr, weil dich die Unterstützung keinen einzigen Euro kostet.

Mehr über Sven Bruns – PKV-Spezialist für Beamte

Die Wahl einer privaten Krankenversicherung ist eine Entscheidung fürs Leben. Anders als bei vielen anderen Versicherungen – etwa der Autoversicherung – ist ein späterer Wechsel kompliziert. Bist du erst einmal verbeamtet, ist der Wechsel zusätzlich mit erheblichen finanziellen Verlusten verbunden: Du verlierst nämlich als Beamter auf Probe einen großen Teil deiner über die Jahre aufgebauten Altersrückstellungen.

Aus diesem Grund solltest du dir frühzeitig Gedanken darüber machen, welche Leistungen für dich heute sinnvoll sind – und welche in Zukunft wichtig sein könnten. Denk dabei auch an unangenehme Dinge. Zum Beispiel, was geschieht, wenn du ein künstliches Kniegelenk brauchst. Gleichzeitig musst du dir bewusst sein, dass jede zusätzliche Leistung den Beitrag erhöht und deine Krankenversicherung teurer macht.

Verschiedene Gesellschaften bieten digitale Services. Zum Beispiel Telemedizin und Rechnungs-Apps. Viele Dienstleistungen bieten echte Vorteile und sind eine große Erleichterung im Alltag. Dazu gehören z.B. Telemedizin (Arzt per Video-Chat), digitale Rezepte und Rechnungs-Apps zur schnelleren Kostenerstattung. Die Angebote unterscheiden sich stark zwischen den verschiedenen Gesellschaften – ein weiterer Grund die Tarife nicht nur nach dem Preis zu vergleichen.

Nein! Du musst deine Kinder weder im Referendariat noch später als Beamter privat versichern und kannst in der Regel frei entscheiden, ob du dein Kind privat oder gesetzlich versichern willst. Nur wenn dein Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt und du mehr als dein Ehepartner verdienst, musst du dein Kind privat versichern. Das dürfte im Referendariat kaum der Fall sein.

PKV oder GKV für Kinder? So triffst du die richtige Wahl

 

In einigen Bundesländern gibt es neben der regulären Beihilfe auch die pauschale Beihilfe. Dazu gehören Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Dort übernimmt der Dienstherr 50 % der Kosten für die Krankenversicherung. Die pauschale Beihilfe lohnt sich in der Regel nur in Verbindung mit einer GKV. Aber Achtung: Diese Entscheidung muss sorgfältig abgewogen werden – während des Referendariats kann sie nur einmal getroffen werden.

Die pauschale Beihilfe beträgt stets 50 % und steigt im Unterschied zur regulären Beihilfe nicht an, wenn du ein zweites oder gar drittes Kind bekommst.

Ob die pauschale oder die reguläre Beihilfe mit PKV für dich günstiger ist, hängt von deiner persönlichen Situation ab – ich rechne dies gerne für dich durch.

→ Hier weiterlesen: Beamte in der gesetzlichen Krankenkasse

Verlasse dich nicht allein auf die monatlichen Beiträge. Entscheidend sind primär die Vertragsbedingungen, denn sie bestimmen, welche Leistungen du tatsächlich erhältst – heute genauso wie in Zukunft. Darüber hinaus lohnt sich ein genauer Blick auf die Versicherungsgesellschaft selbst: Wie lange ist das Unternehmen bereits am Markt? Wie solide sind seine Rückstellungen? Und welchen Ruf genießt es bei Referendaren? Diese Fragen beantworte ich dir gerne – unabhängig und unverbindlich.

Nein. Referendare können frei wählen, ob sie sich privat oder gesetzlich krankenversichern. In neun Bundesländern erhalten auch gesetzlich versicherte Beamte eine pauschale Beihilfe. In allen anderen Bundesländern musst du die GKV-Beiträge komplett selbst tragen. Deshalb ist die PKV für die meisten Referendare langfristig die attraktivere Lösung.

Muss ich mich als Beamter privat versichern?

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Sven Bruns
Dein Beamtenspezialist

Ich bin Sven Bruns, unabhängiger PKV-Spezialist für Beamte, Beamtenanwärter und Referendare. Mit 19 Jahren Erfahrung habe ich über 8.000 Beamte bei der Wahl ihrer privaten Krankenversicherung begleitet. Meine Kunden schätzen meine Erreichbarkeit (5,0), Fachkompetenz (4,99) und meinen Erklärungsfokus (4,99) – wie die 305 Bewertungen auf ProvenExpert zeigen.