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Private Krankenversicherung für Beamte: Der große Leitfaden 2026

Die private Krankenversicherung für Beamte unterscheidet sich grundlegend von der PKV für Angestellte und Selbstständige. Als Beamter erhältst du vom Bund oder deinem Bundesland über die
individuelle Beihilfe direkt zwischen 50 und 70 Prozent deiner Krankheitskosten erstattet.

Wie Beihilfe und Krankenversicherung bei dir konkret zusammenspielen, hängt von deinem Dienstherrn und deiner Familiensituation ab. Da diese Entscheidung in der Regel für das gesamte Berufsleben gilt, gehört sie zu den wichtigsten Entscheidungen zu Beginn deiner Beamtenlaufbahn.

Geschätzte Lesezeit: 20 Minuten
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Sven Bruns

PKV-Beamtenspezialist
19 Jahre Erfahrung | 8.000+ versicherte Beamte
★ 4,97/5 · 305 Bewertungen (ProvenExpert)


Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste auf einen Blick
  • Warum Beamte die PKV wählen: Beamte erhalten vom Dienstherrn Beihilfe, die mindestens 50 % der Krankheitskosten abdeckt – je nach Familiensituation sogar bis zu 70 %. Die PKV versichert nur die Restkosten, was die Beiträge in vielen Fällen deutlich günstiger macht als die GKV.
  • Kostenunterschiede zwischen GKV und PKV: Die PKV bietet Beamten meist ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Die GKV wird nur in 9 Bundesländern durch pauschale Beihilfe gefördert – in allen anderen Bundesländern tragen Beamte die vollen GKV-Kosten selbst.
  • Entscheidung fürs Leben: Die PKV ist in der Regel eine langfristige Entscheidung. Ein späterer Wechsel ist zwar möglich, aber mit dem Verlust von Altersrückstellungen verbunden. Umso wichtiger ist ein unabhängiger Vergleich vor dem Abschluss.

Muss ich als Beamter privat versichert sein?

Nein, du musst nicht. Laut PKV-Verband sind 93 Prozent aller Beamten privat krankenversichert. Auch die gesetzliche Krankenversicherung ist möglich, allerdings erhältst du nur in 9 Bundesländern einen Zuschuss von maximal 50 Prozent. Bei der Bundesbeihilfe und in allen anderen Bundesländern trägst du den GKV-Beitrag komplett selbst. Wichtig dabei: Die PKV erfordert eine Gesundheitsprüfung. Vorerkrankungen können zu Beitragszuschlägen führen oder bestimmte Leistungen ausschließen.

Welche Option in deiner Situation günstiger ist, zeigt erst ein Blick auf die konkreten Zahlen und Leistungen.

→ Mehr dazu: Muss ich mich als Beamter privat versichern?

So funktioniert die private Krankenversicherung für Beamte

Mit deinem Einstieg als Beamter legst du den Grundstein für deine Karriere im öffentlichen Dienst. Gleichzeitig profitierst du von einem ganz besonderen Vorteil: Dein Dienstherr (Arbeitgeber) unterstützt dich mit Beihilfe. Dabei handelt es sich um einen finanziellen Zuschuss zu deiner Gesundheitsvorsorge sowie zu den Kosten, die bei Krankheit oder Unfall entstehen. Je nach Bundesland fällt die Beihilfe unterschiedlich aus. Typische Beihilfesätze sind 50 % Beihilfe für Beamte mit keinem oder einem Kind. Und 70 % Beihilfe für Beamte mit zwei und mehr Kindern. Ausgenommen Hessen – in diesem Bundesland gelten andere Sätze.

Die Beihilfe ist eine spürbare Entlastung. Dennoch bleibt ein Teil der Gesundheitskosten, den du selbst absichern musst. Hier kommt eine Entscheidung ins Spiel, die für viele Beamte den entscheidenden Unterschied macht: die Wahl der richtigen Krankenversicherung. Mit einer privaten Krankenversicherung (PKV) sicherst du dir gleich zwei überzeugende Vorteile. Erstens: In den meisten Fällen zahlst du weniger Beiträge als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Zweitens: Du profitierst von kürzeren Wartezeiten, zusätzlichen Behandlungsmöglichkeiten und deutlich mehr Flexibilität.

Warum Beamte weniger PKV-Beitrag zahlen als andere

70% Beihilfe und 30% private Krankenversicherung für Beamte ergeben 100% Schutz.

Bist du verbeamtet, erhältst du von deinem Dienstherrn Beihilfe. Die Beihilfe beteiligt sich an sämtlichen Kosten für deine Gesundheitsvorsorge sowie an allen Kosten, die bei Krankheit und Unfall anfallen. Die Beihilfe übernimmt allerdings nur einen Teil der Kosten. Für den anderen Teil brauchst du eine GKV oder eine PKV. Wichtig dabei: Du bezahlst nur für den Teil Beiträge, den die Beihilfe nicht abdeckt. Ein Beispiel verdeutlicht das Prinzip: Erhältst du 70 % Beihilfe, brauchst du lediglich eine Krankenversicherung für die verbleibenden 30 %. Das Ergebnis: 100 % Versicherungsschutz. 30 % Prämie. In der gesetzlichen Krankenkasse gibt es maximal einen Zuschuss von 50 % und dies auch nur im Rahmen der pauschalen Beihilfe, an der nur 9 Bundesländer teilnehmen. In allen anderen Bundesländern zahlen Beamte in der gesetzlichen Krankenversicherung 100 % des Beitrags selbst.

Ob du mit GKV oder PKV besser fährst, lässt sich nur mit einem persönlichen Vergleich herausfinden – denn dein Gesundheitszustand und dein Beihilfesatz entscheiden. Aus über 40 Anbietern den richtigen Tarif zu finden, ist dabei die zweite Herausforderung.

Ein lächelndes Paar bespricht Unterlagen am Tisch – Sinnbild für die Sicherheit durch eine private Krankenversicherung für Beamte.

Warum die PKV für die meisten Beamten besser ist als die GKV

Die privaten Krankenversicherer bieten Beamten verschiedene Tarife an. Diese Tarife sind exakt auf die Sätze der Beihilfe abgestimmt. So kommst du mit der Kombination «Beihilfe + PKV» zu einem maßgeschneiderten Versicherungsschutz, den du mit dem Beihilfeergänzungstarif optimal auf deine Bedürfnisse anpassen kannst. Typische Vorteile einer PKV sind:

Leistungen der PKV für Beamte im Überblick
  • Freie Arztwahl
    Du entscheidest selbst, welche Fachärztin oder welchen Facharzt du aufsuchen möchtest.
  • Schnelle Termine
    Du profitierst von kürzeren Wartezeiten, wirst früher behandelt und kommst schneller zu einer Diagnose.
  • Chefarztbehandlung
    Du wirst im Ernstfall von einer Chefärztin oder von einem Chefarzt betreut und profitierst in allen Belangen von medizinischer Spitzenkompetenz.
  • Einzelzimmer
    Du bekommst bei einem Aufenthalt in einem Krankenhaus ein Ein- oder Zweibettzimmer. Das bedeutet: Privatsphäre, Ruhe und einen stressfreien Heilungsprozess.
  • Mehr Leistungen
    Die private Krankenversicherung übernimmt häufig Kosten, die in der gesetzlichen Krankenversicherung nur zum Teil oder gar nicht vorgesehen sind. Dazu gehört zum Beispiel Osteopathie.
Mann recherchiert  PKV-Leistungen wie Osteopathie am Laptop

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Familie mitversichern – was du wissen musst

Auch deine Familienangehörigen können profitieren, wenn du dich als Beamter für eine PKV entscheidest. Denn du kannst deine Kinder und unter bestimmten Voraussetzungen auch deine Ehepartner privat versichern und ihnen die gleichen Vorteile zugänglich machen, von denen du selbst als Beamter profitierst. In der GKV sind Ehepartner ohne eigenes Einkommen und Kinder ohne Mehrkosten mitversichert. Die Antwort auf die Frage: «Ist eine gesetzliche oder private Krankenversicherung für meine Liebsten die bessere Lösung?», solltest du deshalb mit der gleichen Sorgfalt evaluieren wie die Antwort auf die Frage, mit welcher privaten Krankenversicherung du am besten fährst. Auch hier lohnt sich das Gespräch mit einem unabhängigen PKV-Spezialisten, damit du genau zu dem Schutz kommst, den du dir für deine Lieben wünschst.

→ Mehr dazu: Kinder von Beamten – PKV oder GKV?

Arzt untersucht Kind – Sinnbild für eine Gesundheitsprüfung bei der  Beamte-PKV

Der Wechsel in die private Krankenversicherung

Als Beamter kannst du jederzeit in die PKV wechseln. Außer du hast dich für die pauschale Beihilfe und die gesetzliche Krankenversicherung entschieden. Dann ist ein Wechsel in die PKV nicht mehr möglich. Vor der Aufnahme in die private Krankenversicherung musst du auch als Beamter –wie alle anderen– verschiedene Gesundheitsfragen beantworten. Aufgrund deiner Krankengeschichte können zur normalen Prämie spezielle Risikozuschläge hinzukommen. Im Rahmen der Öffnungsaktion sind diese Zuschläge aber auf 30% beschränkt.

Auch für Beamtenanwärter und im Referendariat gilt: Je früher der Einstieg, desto günstiger die Beiträge.

„Der Service von Herrn Bruns und seinem Team ist einfach uneingeschränkt großartig und dazu noch absolut kostenlos. Man fühlt sich richtig gut beraten und vertreten! Ich kann Bruns Versicherungsmakler uneingeschränkt empfehlen!“

Lennart K.

Garantierter Schutz: PKV-Leistungen bleiben dauerhaft erhalten

Bist du verbeamtet, ist der vereinbarte Schutz der PKV dauerhaft garantiert – weder der Gesetzgeber noch das Versicherungsunternehmen können Leistungen der privaten Krankenversicherung einseitig herabstufen. Kürzt dein Dienstherr die Leistungen der Beihilfe, kannst du deinen privaten Versicherungsschutz jederzeit anpassen und weiterhin von einem optimalen Versicherungsschutz profitieren. Viele Gesellschaften verlangen dafür allerdings eine Gesundheitsprüfung. Weil die Karriere von Beamten in der Regel ein Leben lang dauert, sicherst du dir mit einer privaten Krankenversicherung ein Maximum an Stabilität: Du weißt, dass du jederzeit auf umfassende Gesundheitsleistungen zugreifen kannst und rundum medizinisch versorgt bist.

Zufriedener Mann im Freien – Sinnbild für Stabilität & Sicherheit der privaten Krankenversicherung für Beamte.

So gehst du im Krankheitsfall vor

Als privat versicherter Beamter erhältst du Arzt- und Krankenhausrechnungen direkt zugeschickt. Der Ablauf ist heute größtenteils digital und geht schnell:

  1. Rechnung erhalten – der Arzt schickt dir die Rechnung direkt nach Hause.
  2. PKV einreichen – per App oder Online-Portal. Bei Standardleistungen wie beispielsweise einer Zahnreinigung erstattet die PKV meist innerhalb weniger Tage. Bei stationären Krankenhausaufenthalten kann der private Anteil zumeist direkt über die Versichertenkarte der Gesellschaft abgerechnet werden.
  3. Beihilfe einreichen – per App oder Online-Portal. Kleinere Standardrechnungen können hier etwas länger dauern – größere Beträge werden zumeist bevorzugt bearbeitet
  4. Erstattung erhalten – wie viel PKV und Beihilfe zusammen übernehmen, hängt von deiner Beihilfeverordnung und deinem gewählten Tarif ab. Mit dem richtigen PKV-Tarif lassen sich die Kosten auf ein Minimum reduzieren.

→ Alle Details zur Abrechnung: Muss ich als Beamter die Arztkosten immer vorstrecken?

PKV in der Pension — was sich ändert

Die PKV begleitet dich nicht nur während deiner aktiven Dienstzeit, sondern ein Leben lang. Mit dem Eintritt in die Pension gibt es eine gute Nachricht: Dein PKV-Beitrag sinkt.

Der Grund: Dein Beihilfesatz in den meisten Bundesländern auf 70 Prozent. Das bedeutet – deine PKV muss nur noch 30 Prozent der Kosten absichern statt bisher 50 Prozent. Dein Beitrag sinkt entsprechend.

Hinzu kommen die Altersrückstellungen. Während deiner aktiven Dienstzeit bildet deine PKV Rücklagen für das Alter. Diese dämpfen den Beitragsanstieg, der durch steigende Gesundheitskosten, Inflation, das Zinsniveau und die allgemeine Lebenserwartung entsteht.

Wer früh einsteigt und den richtigen Tarif wählt, profitiert ein Leben lang – auch in der Pension.

Worauf es beim PKV-Vergleich wirklich ankommt

Die gesetzliche Krankenversicherung folgt dem Solidaritätsprinzip: Deine monatlichen Beiträge richten sich nach deinem Einkommen und deinem Vermögen. Kurz gesagt: Je mehr du verdienst, desto höher fallen deine Beiträge aus. Auch Einnahmen aus Vermietung oder Kapitalanlagen zählen dazu. Für dich bedeutet das: Mit wachsendem Einkommen steigen auch deine Kosten in der GKV. Und das Jahr für Jahr.

Private Krankenversicherungen gehen einen anderen Weg. Hier wird die Prämie für jeden Beamten individuell berechnet. Entscheidend sind dein Eintrittsalter, dein Beihilfeanspruch und dein aktueller Gesundheitszustand. Wichtig zu wissen: Selbst vermeintlich kleine gesundheitliche Einschränkungen, wie das Tragen von Schuheinlagen, können Einfluss auf deine Prämie haben und zu Risikozuschlägen führen.

Genau deshalb sind klassische Vergleichsportale für Beamte nur bedingt aussagekräftig: Sie arbeiten mit Standardtarifen, die deine persönliche Situation kaum korrekt wiedergeben. Deutlich sinnvoller ist die Zusammenarbeit mit einem unabhängigen PKV-Spezialisten. In einem ersten Schritt erstellen wir gemeinsam dein persönliches Gesundheitsprofil. Anschließend platziere ich für dich eine anonyme Risikoanfrage bei mehreren Versicherern. Das Ergebnis sind maßgeschneiderte Angebote auf gleicher Grundlage – transparent, vergleichbar und realistisch. So triffst du keine Entscheidung von der Stange und findest genau die Krankenversicherung, die zu dir passt.

Vergleich Portale vs. Sven Bruns: Anonyme Risikoanfrage & maßgeschneiderte PKV-Angebote für Beamte vermeiden Fallstricke.

So vermeidest du Fallstricke beim Abschluss

An diesem Punkt zeigt sich, wie wertvoll professionelle Unterstützung wirklich ist. Der gesamte Prozess ist zeitintensiv, komplex und steckt voller Details im Kleingedruckten. Genau deshalb lohnt es sich, mit einem unabhängigen PKV-Spezialisten zusammenzuarbeiten – mit 19 Jahren Erfahrung kenne ich jeden Fallstrick.

Wichtig ist dabei eine klare Spezialisierung auf private Krankenversicherungen für Beamtinnen und Beamte. Nur so stellst du sicher, dass Angebote korrekt eingeordnet werden und du nicht Äpfel mit Birnen vergleichst. Das Ergebnis: eine durchdachte, fundierte Entscheidung – für deinen langfristigen Gesundheitsschutz und für ein gutes Gefühl bei deinen Finanzen.

PKV-Beratung: Experten-Gespräch zur  privaten Krankenversicherung für Beamte.

Was kostet die PKV konkret?

Im Unterschied zur GKV hängen die Beiträge für die PKV nicht vom Einkommen ab. Wie viel du als Beamter für die PKV zahlst, hängt vom Einstiegsalter, vom Gesundheitszustand und vom gewünschten Leistungsumfang ab. Aus diesem Grund variieren die Beiträge für die private Krankenversicherung stark. Wenn du wissen möchtest, wie hoch die Beiträge für die private Krankenversicherung für dich als Beamtin oder Beamter sind, musst du von verschiedenen Gesellschaften ein maßgeschneidertes Angebot einholen. Ich unterstütze dich dabei. Ich fülle zuerst gemeinsam mit dir den Gesundheitsfragebogen aus und hole anschließend bei rund 40 verschiedenen Gesellschaften ein anonymisiertes Angebot für dich. Dadurch hast du die beruhigende Gewissheit, dass dich keine Versicherungsgesellschaft kontaktieren wird.

Ein Beispiel aus der Praxis

  • Beamter: 21-jähriger zukünftiger Beamter in Nordrhein-Westfalen
  • Beihilfeanspruch: 50 % (keine Kinder)
  • Ärztliche Diagnosen: Keine
  • Selbstbeteiligung: Keine
  • Krankenhausaufenthalt: Einbettzimmer mit Privatarzt-Versorgung
  • Beihilfeergänzungstarif: Ja
  • Pflegeversicherung: Ja
MonatsbeitragGesellschaften
279–300 €DBV, Hallesche, HUK, HanseMerkur Nürnberger, ARAG, Concordia, Signal Iduna, ottonova
301–325 €Alte Oldenburger, Barmenia, DKV, Bay. Beamten KK, Union, Generali, Debeka, Münchener Verein
326–408 €LVM, R+V, Allianz, LVM, SdK, Inter, uniVersa

Hinweis: Es handelt sich hier um einen reinen Beitragsvergleich. Die Leistungen wurden nicht bewertet.Durchführung der Berechnungen: 27.03.2026 mit der unabhängigen PKV-Vergleichssoftware der PSP Software GmbH. Beginndatum der PKV: 01.05.2026.

→ Einen ausführlichen Kostenvergleich mit vielen Beispielrechnungen findest du hier:
Was kostet eine private Krankenversicherung für Beamte

Was sind die wichtigsten Unterschiede privaten Krankenversicherung und GKV für Beamte?

LeistungPKVGKV
Wahl des ArztesFreie ArztwahlNur Behandlung durch Ärzte mit Kassenzulassung; bei bestimmten Fachärzten nur mit Überweisung
Wartezeiten auf TermineHäufig schnellere TerminvergabeOftmals längere Wartezeiten auf Termine bei Fachärzten
VorsorgeVorsorgeuntersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen. Tarifabhängig ohneAltersbeschränkungNach den gesetzlich eingeführten Programmen mit Altersbeschränkungen
Brillen, KontaktlinsenErstattung für Brillen undKontaktlinsen (die Höhe ist abhängig vom Tarif)Keine Erstattung (nur bis zum 18. Lebensjahr)
Heilmittel (z.B. Massagen, Krankengymnastik)Freie Verschreibungsmöglichkeit. Tarifabhängige ErstattungKostenerstattung gemäß den Heilmittelrichtlinien. Zuzahlung 10 % derKosten zuzüglich 10,00 Euro je Verordnung
Hilfsmittel (z.B. medizinische Geräte)Offener HilfsmittelkatalogKostenübernahme gemäß Hilfsmittelverzeichnis
HeilpraktikerTarifabhängige Erstattung, zumeist 100%keine Leistung. Einige Krankenkasse bieten als Zusatzleistung eine anteilige Kostenübernahme an
ZahnbehandlungTarifabhängige Erstattung, zumeist 100%. 2x jährlich professioneller ZahnreinigungGrundversorgung (Zuzahlungen z.B. zu teureren Füllungen)
ZahnersatzTarifabhängige Erstattung, zumeist 100%, in der Regel wird zudem auch eine höherwertige Versorgung übernommenBefundbezogene Festzuschüsse
KrankenhausTarifabhängig stationäre Wahlleistungen: Einbettzimmer mit freier Arztwahl (privatärztliche Versorgung)Regelleistungen: Mehrbettzimmer / diensthabender Arzt

→ Mehr dazu: PKV oder GKV für Beamte: Welche Krankenversicherung lohnt sich?

Häufig gestellte Fragen

Die beste PKV für Beamte gibt es nicht. Wohl aber die beste private Krankenversicherung für dich persönlich. Das ist ein großer Unterschied: Eine Gesellschaft kann für eine 42-jährige Regierungsrätin in Bayern die beste und für einen 28-jährigen Verwaltungsfachangestellten in Sachsen-Anhalt die schlechteste Wahl sein. Aus diesem Grund ist ein persönlicher Vergleich entscheidend – denn jede Situation ist anders.

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Bei der privaten Krankenversicherung kannst du die Leistungen exakt an deine individuellen Bedürfnisse anpassen. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung bestimmt der Gesetzgeber, welche Leistungen inbegriffen sind! Dein Spielraum ist entsprechend gering. Als Faustregel gilt: Bei der GKV sind nur Basisleistungen inbegriffen. Bei der PKV ist vom einfachen Basisschutz bis zum absoluten Premiumschutz alles möglich, und du kannst die Leistungen deinen individuellen Bedürfnissen und deinen Lebensumständen anpassen.

→ Zur Checkliste: PKV-Leistungen für Beamte

Mit dem Beihilfeergänzungstarif kannst du deine private Krankenversicherung optimal auf deine Beihilfe anpassen und gezielt Lücken der Beihilfe deines Bundeslandes oder deiner Bundesbeihilfe schließen. Typische Leistungen des Beihilfeergänzungstarifs sind: Labor- und Materialkosten bei Zahnersatz sowie Brillen und Kontaktlinsen. Je nach Gesellschaft und Tarif gibt es zum Teil beträchtliche Unterschiede.

Darüber hinaus kann der Beihilfeergänzungstarif beispielsweise Leistungen von Heilpraktikern sowie die Kosten von Heilmitteln übernehmen. Bei Reisen ins Ausland kann die PKV für Beamte Leistungen bieten, die eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung überflüssig machen. Das ist allerdings nicht bei allen Tarifen der Fall. Wenn dir eine Auslandskrankenversicherung wichtig ist, solltest du bei der Wahl deiner PKV unbedingt auf diesen Punkt achten.

→ Alle Details: Beihilfeergänzungstarif

In Deutschland bieten über 40 Gesellschaften private Krankenversicherungen an. Das sind mehr als 4.000 Seiten Vertragswerk. Für Laien ist es so gut wie unmöglich, in diesem Vertragsdschungel den Überblick zu behalten. Denn die Leistungen und Prämien variieren von Gesellschaft zu Gesellschaft. Aus diesem Grund nimmst du am besten die Hilfe einer unabhängigen Fachperson in Anspruch. Bist du verbeamtet, solltest du darauf achten, dass sich die Fachperson deiner Wahl auf private Krankenversicherungen für Beamte spezialisiert hat. Und dieser PKV-Spezialist dich unabhängig und ohne Interessenkonflikt berät.

Beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung sind die meisten Beamten gesund. In der Regel verschlechtert sich der Gesundheitszustand aber mit zunehmendem Alter. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, beim Zusammenstellen der gewünschten Leistungen auch an die Zukunft zu denken. Und auch Leistungen zu versichern, die du erst in ein paar Jahren in Anspruch nehmen wirst.

Mehr über Sven Bruns – PKV-Spezialist für Beamte

Die Entscheidung für eine private Krankenversicherung ist eine Entscheidung mit langfristiger Wirkung für dein ganzes Leben. Anders als bei vielen anderen Versicherungen, etwa der Autoversicherung, ist ein späterer Wechsel nicht nur aufwändig, sondern in den meisten Fällen auch wenig sinnvoll. Denn bei einem Wechsel verlierst du einen großen Teil der über Jahre aufgebauten Altersrückstellungen. Und wer will das schon?

Umso wichtiger ist es, dir frühzeitig zu überlegen, welche Leistungen für dich heute wirklich relevant sind – und welche in Zukunft entscheidend werden könnten. Dazu gehört auch, unangenehme Szenarien mitzudenken. Was passiert beispielsweise, wenn du nach einem Unfall auf eine Beinprothese angewiesen bist? Gleichzeitig gilt: Jede zusätzliche Leistung erhöht deinen Beitrag. Eine gute PKV ist deshalb immer ein ausgewogener Mix aus sinnvoller Absicherung und langfristig bezahlbaren Beiträgen.

Ein zentraler Faktor bei der Wahl deiner Krankenversicherung ist dein Eintrittsalter. Je früher du dich als Beamter für eine PKV entscheidest, desto günstiger fallen deine Beiträge aus. Bei einem späteren Neueinstieg liegen die Kosten um 1,0 bis 1,5 % höher. Wegen der Beihilfe kann sich ein Einstieg aber auch mit 40 oder noch mehr Jahren lohnen. Am besten verlangst du einfach ein entsprechendes Vergleichsangebot. Ebenso entscheidend ist dein Gesundheitszustand. Möchtest du später die Versicherung wechseln, musst du sämtliche Diagnosen, Erkrankungen und Unfälle der vergangenen Jahre offenlegen. Viele Versicherer reagieren darauf mit Risikozuschlägen, was deine Beiträge spürbar erhöhen kann. Unvollständige oder falsche Angaben sind dabei keine Option, denn sie können im Leistungsfall zu ernsthaften Problemen führen.

Für deine Entscheidung ist eine anonyme Risikoanfrage zentral. Dabei geht es weniger um schwere Erkrankungen als um einfache Diagnosen wie Allergien, Asthma, Hauterkrankungen, Migräne oder Rückenbeschwerden. Sie können – je nach Gesellschaft- zu empfindlichen Zuschlägen führen. Das erlebe ich immer wieder, wenn Beamten unterschiedlicher Alterskategorien neu in eine PKV wechseln wollen.

Risikozuschläge in der PKV für Beamte

Jeder Mensch ist anders. Verlasse dich deshalb bei der Wahl deiner privaten Krankenversicherung nicht auf die Ratschläge von Arbeitskollegen und Bekannten. Auch Testergebnisse bieten oft nur begrenzte Orientierung, da sie auf einem Musterprofil basieren. Diese Musterprofile stimmen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit deinen Bedürfnissen und Prioritäten überein. Damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst, solltest du diese Dinge prüfen:

    1. Vergleiche die monatlichen Beiträge
    2. Vergleiche die Vertragsbedingungen
    3. Bewerte die Versicherungsgesellschaft
    4. Achte auf eine langfristige Betreuung

Viele Gesellschaften erweitern in diesen Tagen ihre Angebote zudem mit Telemedizin, Rechnungs-Apps und digitalen Gesundheitsservices. Je nachdem, wie

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Nein! Beamte können frei zwischen der privaten Krankenversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung wählen. Allerdings erhalten Beamte nur in neun Bundesländern eine Beihilfe zur GKV. In allen anderen Bundesländern musst du die Prämien für die GKV selber aufbringen. Aus diesem Grund sind die Beiträge für die private Krankenversicherung in vielen Fällen geringer. Das macht die PKV für Beamte in den meisten Fällen zur besseren Lösung.

Muss ich mich als Beamter privat versichern?

Wenn du verbeamtet bist, bekommst du von deinem Dienstherrn Beihilfe. Diese deckt je nach Bundesland und deiner persönlichen Situation zwischen 50 und 70 Prozent deiner Krankheitskosten. Den Rest musst du über eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung abdecken. Entscheidest du dich für eine gesetzliche Krankenversicherung erhältst du in keinem Bundesland mehr als 50 % Beihilfe.

Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen unterstützen Beamte mit einem anderen Modell. In diesen Bundesländern erhältst du deine Beihilfe als Pauschale ausbezahlt. Diese Pauschale kannst du wahlweise für die GKV oder für die PKV einsetzen. Die pauschale Beihilfe lohnt sich besonders, wenn du in der GKV bleiben möchtest – sie senkt deinen Beitrag erheblich. Dennoch ist die PKV in vielen Fällen günstiger und bietet bessere Leistungen.

→ Hier weiterlesen: Beamte in der gesetzlichen Krankenkasse

Nein! In den meisten Fällen kannst du frei entscheiden, ob du dein Kind gesetzlich oder privat versichern willst. Nur wenn dein Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegt und du mehr als dein Ehepartner verdienst, solltest du dein Kind privat versichern – in diesem Fall macht die PKV auch finanziell mehr Sinn, da eine freiwillige GKV-Mitgliedschaft für Kinder sehr teuer ist.

→ Mehr dazu: Kinder von Beamten – PKV oder GKV?

Beamte die über Heilfürsorge abgesichert sind – zum Beispiel bei Polizei oder Feuerwehr –  haben im aktiven Dienst oftmals keinen Beihilfeanspruch. Erst mit der Pensionierung benötigen sie eine PKV.

Über eine Anwartschaft lässt sich frühzeitig der Gesundheitszustand und auf Wunsch auch das Einstiegsalter absichern. Beides bestimmt die spätere PKV-Prämie – je früher du handelst, desto günstiger steigst du ein.

Brauchst du als Beamter eine Anwartschaftsversicherung?

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Sven Bruns
Dein Beamtenspezialist

Ich bin Sven Bruns, unabhängiger PKV-Spezialist für Beamte, Beamtenanwärter und Referendare. Mit 19 Jahren Erfahrung habe ich über 8.000 Beamte bei der Wahl ihrer privaten Krankenversicherung begleitet. Meine Kunden schätzen meine Erreichbarkeit (5,0), Fachkompetenz (4,99) und meinen Erklärungsfokus (4,99) – wie die 305 Bewertungen auf ProvenExpert zeigen.