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Wie sind Beamte krankenversichert? Das Wichtigste im Überblick (2026)

Wie sind Beamte krankenversichert – und warum ist diese Entscheidung so wichtig? Anders als Angestellte hast du als Beamter die freie Wahl zwischen gesetzlicher Krankenkasse und privater Krankenversicherung. In meinen 19 Jahren als PKV-Spezialist für Beamte habe ich über 8.000 Beamte, Beamtenanwärter und Referendare bei genau dieser Entscheidung begleitet. In diesem Überblick erkläre ich dir, wie das System aufgebaut ist.

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Sven Bruns

PKV-Beamtenspezialist
19 Jahre Erfahrung | 8.000+ versicherte Beamte
★ 4,97/5 · 305 Bewertungen (ProvenExpert)


Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste auf einen Blick
  • Beamte können frei zwischen PKV und GKV wählen:
  • Der Dienstherr übernimmt über die Beihilfe 50–70 % der Krankheitskosten direkt.
  • Portal-Preise gelten für einen Musterkunden – dein echter Beitrag kann abweichen.
  • Die richtige Entscheidung hängt von deiner individuellen Situation ab.

Was macht die Krankenversicherung für Beamte besonders?

Als Beamter, Beamtenanwärter oder Referendar hast du eine Wahl, die die meisten Arbeitnehmer nicht haben: Du kannst frei entscheiden, ob du dich gesetzlich oder privat krankenversicherst — unabhängig von deinem Einkommen. Die Grundlage dafür ist die Beihilfe.

Was ist die Beihilfe – und wie funktioniert sie?

Beamte haben Anspruch auf Beihilfe durch ihren Dienstherr. Je nach Familienstand und Kinderzahl übernimmt sie zwischen 50 und 70 % der medizinischen Kosten — den Rest deckst du über deine PKV ab. In neun Bundesländern gibt es zusätzlich die pauschale Beihilfe, ein Zuschuss für Beamte die in der GKV bleiben möchten.

→ Wie hoch dein persönlicher Beihilfesatz ist und was das konkret bedeutet: Beihilfe für Beamte

PKV für Beamte – so läuft die Abrechnung ab

Die private Krankenversicherung ergänzt deine individuelle Beihilfe. Du wählst einen PKV-Tarif, der auf deinen Beihilfesatz zugeschnitten ist. Bei 50 % Beihilfe versichert deine PKV die verbleibenden 50 % — bei 70 % Beihilfe entsprechend nur 30 %. Anders als in der GKV spielt bei der PKV auch dein Gesundheitszustand eine Rolle — er beeinflusst, zu welchem Beitrag dich ein Versicherer aufnimmt.

Das Abrechnungsverfahren in drei Schritten:

  1. Du erhältst eine Rechnung vom Arzt oder Krankenhaus
  2. Du reichst sie bei der Beihilfestelle und deiner PKV ein — heute meist digital in wenigen Minuten
  3. Beide erstatten ihren Anteil der erstattungsfähigen Kosten

Wie viel am Ende tatsächlich erstattet wird, hängt vom gewählten Tarif und den Leistungen der Beihilfe ab. Beide haben Grenzen — welche Lücken entstehen können und wie du sie schließt, erfährst du hier: Private Krankenversicherung Beamte

Ob und wann du Arztkosten vorstrecken musst, hängt vom Versicherer und der Beihilfe ab:
Muss ich als Beamter Arztkosten vorstrecken?

Was Online-Vergleichsrechner dir nicht zeigen


Die meisten meiner Kunden zwischen 17 und 49 sagen beim ersten Gespräch: „Ich bin kerngesund.“ Das stimmt in den meisten Fällen auch.

Aber PKV-Versicherer fragen beispielsweise nach ambulanten Behandlungen der letzten 3 Jahre und Krankenhausaufenthalten der letzten 5 Jahre – und dabei kommen Dinge zum Vorschein, die längst in Vergessenheit geraten waren oder unwichtig erschienen.

Alles was in diesem Zeitraum liegt, bewertet jeder Versicherer anders: eine Rückenbehandlung beim Physiotherapeuten, Heuschnupfen, eine längst ausgeheilte Sportverletzung und vieles mehr. Ein Versicherer verlangt einen Aufschlag, der andere nicht. Diesen Unterschied zeigt dir kein Portal.

Ich bin kein Callcenter und kein Vergleichsportal. Als unabhängiger Spezialist arbeite ich seit 19 Jahren ausschließlich für Beamte – und weiß aus täglicher Praxis, welcher Anbieter welche Situation wie bewertet. Du bekommst das Ergebnis, bevor du einen Antrag stellst.

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GKV für Beamte – wann macht sie Sinn?

Die gesetzliche Krankenkasse ist nicht immer die schlechtere Wahl. Es gibt Situationen, in denen sie sinnvoll sein kann:

  • bei Vorerkrankungen mit erheblichen Auswirkungen auf den PKV-Beitrag – wenn Aufschläge den Beitragsvorteil auffressen.
  • bei Teilzeitstellen in niedrigen Besoldungsstufen (A7), wenn die pauschale Beihilfe angeboten wird.

Ein Hinweis aus der Praxis:
Gerade bei bestimmten Vorerkrankungen, die zu hohen Risikozuschlägen führen lohnt es sich, beide Wege ernsthaft zu prüfen und nicht voreilig in die PKV zu wechseln, nur weil es „die Regel“ ist. Ich habe schon eine Vielzahl von Fällen begleitet, in denen die GKV die bessere Entscheidung war.

Alle Infos zur GKV als Beamter: Beamte in der gesetzlichen Krankenkasse

Besonderheiten für Beamtenanwärter und Referendare

Als Beamtenanwärter oder Referendar profitierst du von vergünstigten Anwärtertarifen und erhältst die gleichen Leistungen wie der Volltarif, aber zu deutlich niedrigeren Beiträgen. Die meisten PKV-Gesellschaften bieten diese Konditionen bis zum 39. Geburtstag an. Nach Ende der Anwärterzeit erfolgt im Falle der Verbeamtung auf Probe die Umstellung auf den Volltarif – ohne erneuten Gesundheitscheck, ohne neue Risikozuschläge.

Private Krankenversicherung für Beamtenanwärter
Private Krankenversicherung im Referendariat

Häufig gestellte Fragen

Nein – als Beamter bist du nicht verpflichtet, eine private Krankenversicherung abzuschließen. Du hast die freie Wahl zwischen PKV und GKV. Welche Lösung für deine Situation besser passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Mehr dazu: PKV-Pflicht für Beamte – was gilt wirklich?

In der Regel nicht. Als Beamter ist eine Rückkehr in die GKV nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich – etwa wenn du das Beamtenverhältnis aufgibst und in ein versicherungspflichtiges Angestelltenverhältnis wechselst.

Details dazu findest du hier: Wechsel von PKV zurück in GKV – alle Infos

Portale rechnen mit einem gesunden Musterkunden ohne individuelle Gesundheitshistorie. Behandlungen der letzten 3 Jahre (ambulant) oder 5 Jahre (stationär) beispielsweise können den Beitrag je nach Versicherer unterschiedlich beeinflussen. Diesen Unterschied zwischen Anbietern kennst du erst, wenn jemand mit Marktwissen ihn für dich herausarbeitet.

Merh dazu: Was kostet eine PKV für Beamte Was die PKV für Beamte 

Ein Beihilfeergänzungstarif schließt die Lücken, die die Beihilfe offen lässt – also Kosten, die dein Dienstherr nicht übernimmt. Für die meisten Beamten ist er sinnvoll, besonders beispielsweise bei Zahnersatz und medizinischen Hilfsmitteln.

Hier erfährst du mehr: Beihilfeergänzungstarif 

Das hängt von deiner Gesundheitshistorie, deinem Beihilfesatz und deinem Eintrittsalter ab. Mit einer anonymen Risikovoranfrage prüfe ich für dich, zu welchen Konditionen du tatsächlich versicherbar bist – bevor du einen Antrag stellst.

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Sven Bruns
Dein Beamtenspezialist

Ich bin Sven Bruns, unabhängiger PKV-Spezialist für Beamte, Beamtenanwärter und Referendare. Mit 19 Jahren Erfahrung habe ich über 8.000 Beamte bei der Wahl ihrer privaten Krankenversicherung begleitet. Meine Kunden schätzen meine Erreichbarkeit (5,0), Fachkompetenz (4,99) und meinen Erklärungsfokus (4,99) – wie die 305 Bewertungen auf ProvenExpert zeigen.