Das Wichtigste auf einen Blick
- Unter bestimmten Voraussetzungen können Lehrer in eine private Krankenversicherung wechseln: Sie werden verbeamtet (auch als Lehramtsreferendare), verdienen als angestellter Lehrer oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (73.800 Euro im Jahr 2025) oder arbeiten freiberuflich als Honorarkraft. Im Folgenden beschäftigen wir uns mit dem ersten Fall – Ihrer Verbeamtung.
- Nicht möglich ist eine PKV für Lehrer, die angestellt arbeiten und unterhalb der Versicherungspflichtgrenze verdienen: In diesem Fall sind Sie in der gesetzlichen Krankenkasse versicherungspflichtig (§5 Sozialversicherungsgesetzbuch).
- Es gibt große Unterschiede hinsichtlich der Kosten und Leistungen: Gerade die Beamtentarife in der privaten Krankenversicherung (PKV) und die für freiberuflich tätige Lehrer und Angestellte unterscheiden sich deutlich.
Warum ist eine private Krankenversicherung für Lehrer sinnvoll?

Viele wählen bewusst die private Krankenversicherung für Lehrer, weil sie finanziell attraktiv sein kann: Zwar ist dies jeweils individuell zu berechnen, doch häufig können Sie als Beamter gegenüber einer gesetzlichen Versicherung deutlich sparen.
Gleichzeitig punktet die PKV mit Flexibilität: Denn Sie können selbst bestimmen, welche Leistungen Ihnen wichtig sind – sei es bei der Behandlung, der Unterbringung im Krankenhaus oder der Absicherung im Krankheitsfall. So gestalten Sie Ihren Versicherungsschutz passgenau nach Ihrer Lebenssituation und Ihren Bedürfnissen.
Ich, Sven Bruns, helfe bereits seit über 18 Jahren angehenden Lehrern bei der Wahl ihrer Krankenversicherung. Finden auch Sie das beste Angebot für sich!
Gesetzliche vs. private Krankenversicherung für Lehrer

Lassen Sie uns im Folgenden einen genaueren Blick darauf werfen, wie sich GKV und PKV für Lehrer unterscheiden.
Die GKV für Lehrer
Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung für Lehrer richten sich die Kosten der gesetzlichen Krankenkasse auch bei Beamten nach Ihren Einnahmen.
Dazu zählen:
- Ihre Besoldung
- weitere Einkünfte (z. B. Mieteinnahme, Dividenden, etc.)
Darüber hinaus stellt sich beim Monatsbeitrag in der GKV noch eine wichtige Frage: Besteht ein Anspruch auf einen Zuschuss vom Dienstherrn durch die pauschale Beihilfe?
| Nur in folgenden acht Bundesländern gibt es einen pauschalen Zuschuss von 50 Prozent: Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen. |
Andernfalls zahlen Sie als verbeamteter Lehrer den vollen Beitrag aus der eigenen Tasche. Daher ist die PKV für Lehrer oft die finanziell bessere Entscheidung. Doch selbst mit der pauschalen Beihilfe kann eine private Krankenversicherung günstiger sein – prüfen Sie dies in jedem Fall individuell.
Die PKV für Lehrer
Im Unterschied zur GKV haben Sie durch die private Krankenversicherung für Lehrer einen Anspruch auf individuelle Beihilfe: Ihr Dienstherr beteiligt sich an den anfallenden medizinischen Kosten – nur die Restkosten zur Beihilfeleistung müssen Sie über die Krankenversicherung absichern.
Wie hoch der Zuschuss ausfällt, ist in der jeweiligen Beihilfeverordnung festgehalten. Grundsätzlich gilt:
- Ledige und verheiratete Lehrer und Lehramtsanwärter mit bis zu einem Kind haben einen 50-prozentigen Beihilfeanspruch.
- Ab dem zweiten Kind steigt der Beihilfesatz auf 70 Prozent.
- Pensionierte Lehrer haben ebenfalls einen 70-prozentigen Beihilfeanspruch.
Es gibt jedoch auch Ausnahmen:
- In Hessen erhalten ledige Lehrer ebenfalls 50 Prozent Beihilfe. Je Kind steigt der Beihilfesatz um 5 Prozent. Ist der Ehepartner ebenfalls beihilfeberechtigt, wird dieser auch mit 5 Prozent angerechnet. Der maximale Beihilfesatz liegt bei 70 Prozent (z.B. drei Kinder und ein beihilfeberechtigter Ehepartner).
- Lehramtsreferendare haben in Hessen unabhängig von der Lebenssituation generell einen Beihilfeanspruch in Höhe von 70 Prozent.
- Pensionierte Lehrer erhalten in Hessen einen Beihilfesatz von 60 Prozent.
- In Sachsen steigt der Beihilfesatz bereits ab dem ersten Kind auf 70 Prozent und für Lehrer mit zwei oder mehr Kindern sogar auf 90 Prozent.
Allgemein gilt: Je höher Ihr Beihilfeanspruch, desto geringer die Kosten für Ihre private Krankenversicherung. Dabei kann es jedoch durch individuelle Kriterien zu Ausnahmen kommen.
Sie möchten alle Unterschiede zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung für Lehrer kennenlernen? Mein ausführlicher Vergleich gibt Ihnen alle nötigen Informationen.
Welche PKV für Lehrer?

Welche private Krankenversicherung für Lehrer die beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Natürlich möchten Sie den optimalen Service zum günstigsten Preis – doch bei über 40 Anbietern mit fast 4.000 Seiten Vertragswerk verliert man schnell den Überblick. Für eine leichtere Entscheidung finden Sie hier die wichtigsten Punkte zu den Leistungen und Beiträgen.
Leistungen der PKV für Lehrer vergleichen
Innerhalb der Versicherungsbedingungen der einzelnen Anbieter gibt es wesentliche Leistungsunterschiede – beispielsweise in den Bereichen:
- Vorsorgeuntersuchungen
- Beitragsrückerstattung
- Heilmittel (z. B. Massagen, Krankengymnastik, Physiotherapien)
- Hilfsmittel (medizinische Geräte)
- Brillen und Kontaktlinsen
- Gebührenordnungssätze zur Abrechnung von Ärzten und Zahnärzten
- Psychotherapien ambulant und stationär
- alternative Heilmethoden
- Auslandsreise-Schutzimpfungen
- Zahnbehandlungen, Zahnersatz und Kieferorthopädie
- Reha- und Kurleistungen
Prüfen Sie daher genau, welche Leistungen Sie zu Ihrem individuell berechneten Monatsbeitrag bei der jeweiligen Gesellschaft erhalten. Vor allem sollten Sie auf die Leistungslücken schauen, in denen Sie im Krankheitsfall beim jeweiligen Tarif aus der eigenen Tasche zuzahlen müssen.
Wenn Sie eine private Krankenversicherung für Lehrer abschließen, ist das eine Entscheidung fürs Leben. Berücksichtigen Sie daher beim Vergleich verschiedener Versicherungen auch mögliche unangenehme Szenarien in der Zukunft: Welche Leistungen bieten Ihnen die jeweiligen Gesellschaften z. B. bei einem Unfall oder einer schweren Erkrankung.
Worauf Sie beim Leistungsvergleich der privaten Krankenversicherung konkret achten sollten, sehen Sie anhand unserer umfassenden Ceckliste zum Download.
Was kostet eine private Krankenversicherung für Lehrer?
Bei der Kostenermittlung einer PKV für Lehrer kommen zum Beihilfeanspruch noch drei wichtige Kriterien hinzu:
1. Einstiegsalter
Je jünger Sie in eine private Krankenversicherung einsteigen, desto günstiger sind die Beiträge. Bei Beamtenanwärtern und Beamten fallen die Unterschiede durch die Beihilfe allerdings nicht so gravierend aus wie bei zu 100 Prozent privat Versicherten (z. B. Angestellte und Selbstständige). Lehramtsanwärter erhalten zudem in der Regel vergünstigte Konditionen in der privaten Krankenversicherung während des Referendariats.
2. Gesundheitszustand
Bei der Antragstellung müssen Sie alle Diagnosen der letzten Jahre angeben: In der Regel sind dies
- die ambulanten Behandlungen über die vergangenen 3 Jahre,
- die stationären Krankenhausaufenthalte der letzten 5 Jahre,
- Psychotherapien zwischen 3-10 Jahren (je nach Gesellschaft).
Dabei kann es bei bestimmten Diagnosen zu Mehrbeiträgen (Risikozuschlägen) kommen. Bei manchen Vorerkrankungen kommt es zu kompletten Ablehnungen (z.B. bei einem Herzfehler oder Diabetes). In diesem Fall können Sie entweder die Öffnungsaktion für Beamtenanfänger nutzen (soweit Sie die Aufnahmekriterien erfüllen) oder in der gesetzlichen Krankenkasse verbleiben.
Tipp: Prüfen Sie bereits vor der Entscheidung für eine private Krankenversicherung für Lehrer durch eine anonyme Risikoprüfung bei den Gesellschaften, ob bei Ihnen mit Mehrbeiträgen zu rechnen ist – und falls ja, in welcher Höhe diese je Versicherungsunternehmen ausfallen. Gerne helfe ich Ihnen durch einen unabhängigen Krankenversicherungsvergleich mit einer solchen Prüfung weiter.
Über 40 Gesellschaften für Beamte und Beamtenanwärter im Vergleich
3. Gewünschter Leistungsumfang
Überlegen Sie sich zunächst, welche grundlegenden Absicherungswünsche Sie haben. Besonders im stationären Bereich gibt es Unterschiede:
- Wählen Sie den gesetzlichen Standard (Mehrbettzimmer mit Belegarzt), beläuft sich Ihre Absicherung auf dem Niveau einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV).
- Möchten Sie im Krankenhaus als Privatpatient behandelt werden, benötigen Sie die ergänzenden Bausteine Ein- oder Zweibettzimmer mit privatärztlicher Versorgung (stationäre Wahlleistungen). Nicht alle Gesellschaften bieten diese Wahl jedoch an.
Wie hoch der Kostenunterschied ist, hängt von der jeweiligen Beihilfeverordnung ab: In manchen Bundesländern beteiligt sich die Beihilfe gar nicht an den stationären Wahlleistungen – dann müssen Sie diesen Leistungsbereich als Lehrer innerhalb Ihrer PKV zu 100 Prozent versichern. In anderen Bundesländern und bei der Bundesbeihilfe hingegen müssen Sie auch in diesem Bereich nur die Restkosten zu Ihrem Beihilfesatz abdecken.
3 Tipps zur Wahl der besten PKV für Lehrer
1. Informieren Sie sich eigenständig

Oftmals empfehlen Kollegen, Verwandte oder Bekannte Ihnen auf Nachfrage eine bestimmte private Krankenversicherung für Lehrer. Meine fast 20-jährige Erfahrung zeigt jedoch, dass jeder Mensch unterschiedliche Vorstellungen in Bezug auf die Leistungen einer privaten Krankenversicherung hat.
Zudem lässt sich die Situation anderer meist nicht mit Ihrer vergleichen – selbst wenn es auf den ersten Blick so erscheint (z. B. durch Vorerkrankungen, die Höhe des Beihilfeanspruchs etc.). Glücklicherweise sind die meisten in der Regel auch noch nicht schwer erkrankt oder benötigen z. B. noch keine großen Zahnersatzleistungen. Doch genau bei hohen Kostenerstattungen finden sich oftmals große Unterschiede zwischen den einzelnen Gesellschaften.
Letztlich verändern sich die Tarifinhalte bei den Gesellschaften auch über die Jahrzehnte: Entscheiden Sie sich für die gleiche Versicherungsgesellschaft wie beispielsweise Ihre Mutter, haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit andere Leistungen.
Ebenfalls mit Vorsicht zu genießen sind Testergebnisse: Hier wird meistens ein „Musterkunde“ zur Ermittlung des Testresultates zu Grunde gelegt. Diese Voraussetzungen haben allerdings in der Regel wenig mit Ihrer individuellen Situation zu tun.
2. Lassen Sie sich unabhängig von einem Spezialisten beraten

Da das Thema PKV für Lehrer äußerst komplex ist, hilft es, einen echten Fachmann hinzuzuziehen. Lassen Sie sich dabei unbedingt von einem ausgewiesenen Spezialisten der privaten Krankenversicherung für Lehrer beraten, der folgende Kriterien erfüllt:
- Unabhängigkeit: Ihr Berater sollte keinesfalls an eine bestimmte Gesellschaft gebunden sein oder einzelne Anbieter bevorzugen.
- Erfahrung: Der Berater sollte unbedingt über langjährige Erfahrung im Bereich der privaten Krankenversicherung für Lehrer, Beamtenanwärter und Referendare verfügen.
- Fachkompetenz: Kennt der Berater alle Bedingungswerke und Beihilfeverordnungen? Beschäftigt er sich wirklich ausschließlich damit, Beamte zu beraten?
- Referenzen: Achten Sie darauf, dass der Berater echte Referenzen von Beamten nachweisen kann.
- Betreuung: Legen Sie großen Wert darauf, dass der Berater Sie auch nach einem möglichen Vertragsabschluss im Alltag mit Ihrer privaten Krankenversicherung und Beihilfe weiter unterstützt.
Starten Sie am besten mit einem unabhängigen Versicherungsvergleich, bei dem ein Berater Ihnen die Vertragsbedingungen verständlich und detailliert erklärt. So können Sie auf dieser Grundlage eine unbeeinflusste Entscheidung treffen.
Gerne bin ich mit meiner Expertise für Sie da: Seit Jahrzehnten helfe ich täglich Beamten, Beamtenanwärtern und Referendaren, die individuell beste private Krankenversicherung zu finden. Dabei arbeite ich komplett unabhängig von den Krankenversicherungsgesellschaften.
3. Achten Sie auf die Betreuung Ihrer privaten Krankenversicherung im Alltag

Bei der PKV für Lehrer wird dieser Punkt besonders unterschätzt: Als gesetzlich versicherte Person geben Sie bei Arztbesuchen einfach Ihre Versichertenkarte ab und brauchen sich um nichts weiter zu kümmern. Sind Sie privat versichert, ergeben sich für Sie weitere Schritte:
- Sie erhalten nach dem Arztbesuch eine Rechnung nach Hause gesandt (wie von einem Handwerker).
- Diese reichen Sie bei Ihrer privaten Krankenversicherung und bei Ihrer Beihilfestelle ein.
- Daraufhin erhalten Sie von Ihrer PKV und der Beihilfe eine Auszahlung auf Ihr Konto.
- Sie begleichen die Arztrechnung.
Im Standardfall geht dieser Prozess heute schnell und unkompliziert, da Sie sämtliche Schritte digital ausführen können. Bemängelt jedoch die private Krankenversicherung beispielsweise eine Rechnung und Sie bitten die Arztpraxis um Korrektur, kann es passieren, dass dies abgelehnt wird: Dann sitzen Sie zwischen den Stühlen. Mit einem fachlichen Berater lässt sich das in der Regel schnell lösen.
Mein Team und ich sind darauf spezialisiert, solche Vorgänge innerhalb kürzester Zeit zu klären – damit Sie Ihr Geld erhalten, wenn darauf ein Anspruch besteht.
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Genau die passende private Krankenversicherung für Sie als Lehrer

Nicht nur in Ihrer aktuellen Situation ist die private Krankenversicherung für Lehrer eine sinnvolle Wahl – sie überzeugt auch während Ihrer weiteren Laufbahn durch zahlreiche Vorteile. Daher ist jetzt der ideale Moment, sich auch für die Zukunft gut abzusichern!
Gerne unterstütze ich Sie dabei mit einem individuellen, unabhängigen und kostenlosen Vergleich. Mit der richtigen Beratung sichern Sie sich die beste PKV für Lehrer zum günstigsten Tarif.
